Somplarer Haus „Am Kamp 2“: Räume mit Erinnerungsstücken

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Am Wohnzimmertisch: Der Gemeindevorstand – (am Tisch von links) Karl-Werner Iske, Reinhilde Müller, Andreas Lang und Wolfgang Kreis – und Bürgermeister Karl-Friedrich Frese (hinten rechts) haben erstmals im Haus „Am Kamp 2“ getagt, das die Somplarer zu einer Art Museum eingerichtet haben; (hinten von links) Peter Vaupel, Ortsvorsteher Holger Christ, Dieter Kemmler und Tobias Vaupel.

Bromskirchen. Die Verwaltung der Gemeinde bleibt in Bromskirchen, aber zumindest eine inoffizielle Außenstelle in Somplar gibt es jetzt für Bürgermeister Karl-Friedrich Frese: Im Obergeschoss des sanierten Gebäudes „Am Kamp 2“ haben die Somplarer in Eigenleistung ein kleines Dorfmuseum eingerichtet.

Hier ist auch das „Bürgermeister-Amt“ untergebracht, wie auf einem alten Schild im Flur zu lesen ist. Der Gemeindevorstand hat dort jetzt erstmals eine Sitzung abgehalten.

In dem ehemaligen Wohnhaus habe tatsächlich einmal ein Bürgermeister von Somplar gewohnt, berichtete Karl-Friedrich Frese bei einer Besichtigung der Räume. Sogar ein „Dienstschlafzimmer“ gibt es jetzt in dem Haus: „Ich habe schon gesagt bekommen, dass die Ausrede, ich müsste abends noch mit dem Auto von Somplar nach Hause, jetzt nicht mehr zählt“, scherzte Frese mit Verweis auf das alte Bauernbett, in dem er ja dann schlafen könne.

Wohnstube, Esszimmer und Schlafzimmer befinden sich im Obergeschoss des alten Fachwerkhauses. Die Somplarer haben dort schon alte Möbel aufgestellt: Tische, Stühle, Schränke, Kommoden, ein Bett und einen Ofen. In der Ecke der Wohnstube stehen ein Spinnrad und ein Haspel, an den Wänden hängen alte Fotos, unter anderem von der Einweihung der Wasserleitung 1948. Im Flur soll eine kleine Jagd-Ecke entstehen – als Erinnerung daran, dass Somplar früher eine eigene Revierförsterei hatte.

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Quelle: HNA

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