Sorgen um das Freibad in Dodenau

Ortstermin mit Magistrat und Zweckverband: Politiker und Verwaltungsfachleute besichtigenim Juni 2010 die neu eingebaute Abdeckplane, die abends über das Dodenauer Freibad gezogen wird. Archivfoto: Hoffmeister

Dodenau. Sorgen machen müssen sich die Dodenauer um den Fortbestand ihres Freibades. Wie Bürgermeister Heinfried Horsel auf Anfrage bestätigte, war das kleine Schwimmbad ein Thema im fraktionsübergreifenden Arbeitskreis Haushaltskonsolidierung. In der Stadt Battenberg gibt es ein Hallenbad und zwei Freibäder.

Es gehe nicht darum, den Dodenauern in ihrem Fremdenverkehrs-Schwerpunkt das Freibad zuzumachen, stellte Bürgermeister Horsel gegenüber der HNA klar. Allerdings müsse man sich in finanziell schwierigen Zeiten auch Gedanken über ehrenamtliche Lösungen machen. „Es gibt Bestrebungen in Richtung eines Fördervereins für das Freibad“, sagte Horsel und verwies auf ähnliche Modelle in Rengershausen, Rhoden oder Landau.

Mit einer energetischen Sanierung vor drei Jahren war es gelungen, die laufenden Kosten des Dodenauer Freibades mit geringem Aufwand entscheidend zu senken. Im Jahr 2012 fielen für Strom, Wasser und Heizung 37 000 Euro an. Für dieses Jahr rechnet die Stadt Battenberg mit etwas mehr, nämlich 45 000 Euro, weil eine neue Chloranlage eingebaut werden musste.

Hinzu kommt ein aktueller Sanierungsaufwand. „Wir haben Wasserverluste in Dodenau. Der Beckenkopf ist marode. Da muss was gemacht werden“, erklärte Bürgermeister Horsel. Nach dem Ende der Sommersaison will er von Baufachleuten die genauen Kosten ermitteln lassen. (off)

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Quelle: HNA

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