Sparvereine in der Region leeren zum Jahreswechsel ihre Kassen

Sparkasten: Helmut Naumann wirft hier seit 35 Jahren regelmäßig Geld ein.

Dodenau. Beim Geld hört die Freundschaft auf, sagt der Volksmund. Die Ausnahme sind Sparvereine. Zum Jahreswechsel leeren diese wieder ihre Fächer und machen die Jahresabrechnung: Hat sich das Sparen im Club gelohnt?

Annelie Poppe ist die Hüterin der Zahlenlisten des Sparclubs Waidmannsheil, der in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feierte. „Nach wie vor geht es bei dem Club um die Gemeinschaft“, sagt Poppe. „Das Ganze ist im Grunde nicht lukrativ. Dafür sind die Beiträge und Zinsen zu niedrig.“

Das Prinzip der Sparvereine ist seit rund 150 Jahren im Grundsatz gleichgeblieben: In Stammlokalen hängen Sparkästen, die von Gästen wöchentlich gefüllt werden. Wer säumig wird, bekommt Strafgelder aufgebrummt – eine Motivationshilfe, um regelmäßig einzuzahlen. Am Jahresende werden die gesparten Beträge ausgezahlt, oft ist dies mit einer Feier verbunden.

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Quelle: HNA

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