Weitgehend durch Dorferneuerungsprogramm finanziert

Spatenstich für Modernisierung des DGH Dörnholzhausen

Symbolischer Spatenstich: Zur Wochenmitte wurde in Dörnholzhausen mit dem Umbau und der Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses begonnen. Den Spatenstich nahmen Ortsvorsteher Matthias Eckel (links) und Bürgermeister Rüdiger Heß vor. Das Bauprojekt soll noch in diesem Jahr abgeschlossen sein.

Dörnholzhausen. Der kleine und nur 65 Seelen zählende Frankenberger Stadtteil Dörnholzhausen war nahezu ausgestorben. Der Hintergrund: Mehr als ein Drittel der Dorfbevölkerung war beim Spatenstich für den Umbau und die Erweiterung des örtlichen Dorfgemeinschaftshauses dabei.

das Gemeinschaftshaus liegt etwas außerhalb des Ortes. Die Baumaßnahme soll schon bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

„Mit dem Umbau und der Erweiterung geht für das Dorf ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung“, sagte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß beim Spatenstich. Für die Arbeiten habe man auf den richtigen Zeitpunkt warten müssen – „und jetzt ist der richtige Zeitpunkt“, so Heß.

Dabei erinnerte der Bürgermeister daran, dass die Baumaßnahme weitgehend durch das Dorferneuerungsprogramm Geismar/Dörnholzhausen finanziert werde. Die Gesamtkosten liegen bei 165 000 Euro, die Förderung durch das Land bei 97 000 Euro.

1988 erbaut, ist das Dorfgemeinschaftshaus in Dörnholzhausen inzwischen genau 30 Jahre alt, sagte der Bürgermeister. Nur mit einem Saal, einer kleinen Teeküche und der Toilette entspreche das Haus nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Im Zuge der Baumaßnahmen solle das Gemeinschaftshaus nun eine neue Heizungsanlage, neue sanitäre Anlagen und auch eine neue Beleuchtung nebst Akustik bekommen. „Die Dorferneuerung ist ganz wichtig für uns“, sagte Heß.

Auf einen „kleinen und holprigen Umweg“ bei der Planung wies Ortsvorsteher Matthias Eckel hin: Ursprünglich sei ein Projekt in der Dorfmitte geplant gewesen, davon habe man aber Abstand nehmen müssen. „Wenn jetzt alles so wird wie geplant, sind wir in Dörnholzhausen sehr zufrieden“, sagte Eckel. Dabei erwähnte der Ortsvorsteher, dass im Zuge der Dorferneuerung in Dörnholzhausen auch im privaten Bereich viel investiert worden sei: „Das hat unser Dorf nach vorne gebracht“, so Eckel.

„Durch den Umbau wird Dörnholzhausen auch in Zukunft gut aufgestellt sein“, sagte Matthias Görge vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises.

Er wies vor allem auf eine Verlängerung der Antragsfrist im privaten Bereich bis zum 31. März 2019 hin. „Bis dahin müssen bewilligungsreife Anträge beim Landkreis vorliegen.“ (mjx)

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