Spende der Frankenberger Bank: Schulmusiker schaffen neuen Kontrabass an

Überzeugten sich bei der Orchesterprobe davon, dass die Spende gut investiert ist: (von links) Musiker Peter Hassel, Eva Mandel, Kassiererin Förderverein Edertalschule, Markus Wagener, Orchesterleiter, Helmut Merle, Vorsitzender des Fördervereins Edertalschule, Heike Fleck, Frankenberger Bank, Schulleiter Stefan Hermes und Ralf Schmitt, Vorstandsvorsitzender Frankenberger Bank. Foto:  gsk

Frankenberg. Eine neue Tuba oder ein Kontrabass soll es werden. Die „Diva der Instrumente“, wie Markus Wagener den Kontrabass nennt, könnten sie immer gebrauchen.

Der Leiter des 86-köpfigen Jugendsinfonieorchesters der Edertalschule in Frankenberg hat schon zahlreiche Pläne, was von den 5000 Euro gekauft werden könnte. Diesen Betrag spendete jetzt die Frankenberger Bank an das Musikensemble. „Kontrabässe und Tuben sind Instrumente, die Kinder nicht von zuhause mitbringen“, erklärt Wagener. Zudem sei ein Kontrabass ein hochempfindliches Instrument, das immer gleichförmige Luftfeuchtigkeit und Temperatur benötige.

Bei der Entscheidung, welches Instrument der Jugendliche spielen wolle, sollte nicht der finanzielle Aufwand, sondern die Begeisterung für das Instrument selbst ausschlaggebend sein. „Der Twingo unter den Kontrabässen, eine Sperrholz-Ausführung, kostet bereits 2500 Euro. Für einen hochpreisigen zahlt man bis zu 25 000 Euro“, verdeutlicht Wagener die Kosten für Musiker. „Wir wollen bewusst teure Instrumente zur Verfügung stellen, denn billige sind im Schulbetrieb sofort kaputt“, betont der Leiter des Ensembles.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Von Gudrun Skupio

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare