Lebenshilfewerk plant Außenanlage

Spende für neue Begegnungsstätte

Vorfreude auf die Pläne: Betreute Bewohner, Mitglieder der Stiftung und Vertreter des Werks vor der Grünfläche. Foto: Lammel

Frankenberg. Die Bewohner des Lebenshilfewerks in Frankenberg sollen eine Grünanlage bekommen, damit sie ihre Freizeit auch an der frischen Luft verbringen können. Dafür hat die Stiftung des Lebenshilfewerks vor kurzem 1500 Euro an den Fachbereich Wohnen gespendet.

Auf einem 600 Quadratmeter großen Grundstück in der Nachbarschaft der Lebenshilfe wurde schon ein Gebäude abgerissen. Erste Pläne für den Bau einer Freizeitanlage bestehen bereits. Die Kosten könnten sich laut Theodor Brömmelhaus auf bis zu 200 000 Euro summieren. „Im Moment lassen sich aber keine exakten Zahlen abschätzen“, teilte Brömmelhaus mit.

Bislang könnten die betreuten Bewohner des Werks ihre Freizeit kaum draußen verbringen. „Wir haben zwar mehrere Gebäude, aber kaum freie Grundstücksfläche“, erklärte Brömmelhaus bei der Spendenübergabe. Deshalb sei die Spende der Stiftung besonders wichtig.

Spende angekündigt

Neben der Arbeit durch die Stiftung sei man auf weitere Hilfe angewiesen. Der Elternverein habe bereits eine Spende von 30 000 Euro beschlossen. „Wenn unseren Anforderungen weitestgehend entsprochen wird“, betonte Horst Traute vom Elternverein, der als Vertreter der Stiftung des Lebenswerkes vor Ort war.

Zu diesen Ansprüchen gehöre eine Zusammenarbeit mit den Nachbarn des Geländes, und auch mit der Stadt. „Die Straße, die zwischen dem Wohnhaus und der Freifläche verläuft, sollte verkehrsberuhigt werden“, schilderte Traute. Ansonsten sei die Unfallgefahr für die betreuten Bewohner zu groß.

Für Nachbarschaft offen

Die Nachbarn der Begegnungsstätte, wie das Projekt bislang genannt wird, sollen ebenfalls von den Plänen profitieren. „Die Freizeitanlage soll ein Raum der Begegnung werden, der öffentlich zugänglich ist“, erklärte Brömmelhaus. Weiterhin sei jeder Nachbar und Interessierte eingeladen, bei der Umsetzung des Projektes zu helfen.

Geht es nach Brömmelhaus, soll möglichst schon im nächsten Jahr gebaut werden. „Unser Ziel ist es, dass die Bewohner die Anlage schon im nächsten Sommer genießen können.“ Eine Anlage, bei der auch einige Wünsche der Betreuten realisiert werden sollen.

Hausbewohner befragt

In mehreren Gesprächen habe man die Hausbewohner befragt, wie sie sich einen schönen Freizeitbereich vorstellten. „Einen Swimming-Pool werden wir wohl nicht realisieren können“, sagte Brömmelhaus schmunzelnd, „aber Wünsche wie ein Badmintonfeld oder ein Grill sind natürlich machbar.“ (sal)

Quelle: HNA

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