Reit- und Fahrverein Ernsthausen

Spender kauft Platz für Springreiter

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Die jungen Reiterinnen des Ernsthäuser Reit- und Fahrvereins trainieren auf dem neuen Rasenplatz oberhalb der Reithalle für ihre Einsätze beim Turnier, das morgen beginnt.Foto: Patricia Kutsch

Burgwald-Ernsthausen - Der Ernsthäuser Reitverein ist gut aufgestellt: Viele erfolgreiche Reiter, tatkräftige Mitglieder und eine großzügige Reitanlage bilden die Grundlage. Nachdem die Reiter sich im vergangenen Jahr eine Reithalle gebaut haben, folgte nun ein zweiter Rasenplatz zum Einreiten.

Die Mitglieder des Ernsthäuser Reit- und Fahrvereins sind seit einigen Wochen nahezu täglich auf ihrer Reitanlage. Sie legen letzte Hand an für das Reitturnier, das morgen beginnt. Die Mitglieder bauen Hindernisse für das Springreiten auf dem Rasenplatz auf und ziehen den Sand in der Reithalle gerade. Der Vorsitzende Heinrich Simon schneidet Hecken und Bäume zurück, seine Helfer laden Äste auf Schubkarren und räumen sie weg. Dazwischen trainieren junge Reiterinnen für ihre Wettkämpfe am Samstag oder Sonntag - auf einem neuen Platz.

Unterhalb der Reithalle sind ein Sandplatz zum Einreiten und Abreiten der Dressurwettkämpfer und der gepflegte Rasenplatz für die Turniere im Springreiten. Oberhalb der Halle sind Felder. Das Grundstück direkt hinter der Reithalle kann der Verein in diesem Jahr vermutlich erstmals zum Einreiten für die Turnierteilnehmer im Springreiten anbieten.

„Es war eine Glückssache, dass wir an dieses Gelände gekommen sind“, erzählt Anja Berghöfer. Ein Mitglied des Reitvereins hat das 6000 Quadratmeter große Grundstück privat gekauft und stellt es den Sportlern kostenlos und uneingeschränkt zur Verfügung.

„Die finanzielle Belastbarkeit des Vereins ist durch den Bau der Reithalle an den Grenzen“, sagt Berghöfer. Ein zweiter Rasenplatz für die Springreiter erleichtere den Ablauf bei Turnieren allerdings erheblich. Die Mitglieder haben also gleich im vergangenen Jahr angefangen, das neue Grundstück zu walzen und einzusäen. „Zum Glück ist der Platz von Natur aus sehr gerade“, sagt Berghöfer erleichtert. Langfristig wollen die Mitglieder ihn aber noch schieben und völlig ebnen.

Wenn das Wetter gut bleibt, kann der Platz laut Berghöfer beim Reitturnier am Wochenende bereits genutzt werden: „Wir können unsere Reitanlagen nur über die Einnahmen aus Turnieren unterhalten und ausbauen.“ Daher sei es umso wichtiger, dass die Reiter sich in dem Burgwalder Ortsteil wohl fühlen. „Wir müssen beste Bedingungen bieten, wenn wir die Reiter locken und halten wollen.“ Dazu soll der zweite Rasenplatz dienen.

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