Herbstferienspiele im Jugendhaus

Spinnen zwischen Wollfäden an Ästen

+

Frankenberg - Mobiles aus Ästen, Wolle und Blättern, Windräder und Igel-Masken aus Papier sowie jede Menge Spaß: Im Frankenberger Jugendhaus nahmen 41 Kinder fünf Tage lang an den Ferienspielen teil.

Wuseliges Treiben herrschte im Frankenberger Jugendhaus. Im Flur, in der Küche und in allen Räumen tummelten sich 41 Kinder zwischen sechs und 13 Jahren. „So viel Andrang hatten wir schon lange nicht mehr“, sagte Margarita Gill vom Jugendhaus, die sich über das große Interesse freute.

Fünf Tage lang haben die Kinder das Angebot der Herbstferienspiele wahrgenommen, die Margarita Gill, Johannes Engelmann und Michael Dornes, Mitarbeiter des Jugendhauses, organisiert haben. Vorab hatten sie sich ein Programm überlegt, aber bei der Umsetzung richteten sie sich - wie auch die weiteren Betreuer - vor allem nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder, erläuterte Engelmann.

Aus diesem Grund stand am Freitag, am letzten Tag der Ferienspiele-Woche, eine Abschlussdisko auf dem Programm. „Die haben sich die Kinder gewünscht“, erklärte Gill. Vorher gab es für die Kinder jedoch noch einiges mehr zu tun. Mit Gill bastelten sie beispielsweise Mobiles aus Ästen und Wolle.

„Die Woche über sind die Kinder mit den Betreuern spazieren gegangen und haben Stöcke und Blätter gesammelt“, sagte die Jugendhaus-Mitarbeiterin. Das Ast-Gebinde umwickelten unter anderem Lory Biberstein, Metadel Abraham, Carina Brandes und Fynn Steina mit Wolle. „Das wird ein Spinnennetz“, erklärte ihnen Gill. Aus Papier bastelten sie Gespenster und Spinnen, die sie zwischen die Blätter an die Äste hängten. „Unser Schwerpunkt liegt auf Halloween und Herbst“, begründete Engelmann die Bastelangebote - neben den Mobiles auch Fledermaus-Girlanden, Windräder und Igel-Masken.

Doch nicht nur Werken und Basteln waren die Angebote, die die Kinder mit Begeisterung wahrgenommen haben. Auch das Knüpfen von Freundschaftsbändern kam laut Engelmann „richtig gut“ an. Fynn machte am meisten Spaß, Windräder zu bauen - „weil das so schön einfach war“. Lory, Metadel und Carina stimmten dagegen darin überein, dass „alles am meisten Spaß“ gemacht habe. Zu dem „Alles“ zählten beispielsweise ein Spielplatz-Besuch, Enten füttern, Papierboote auf dem Wasser fahren lassen, Bowlen und Hip-Hop-Tanz.

Neben einer schönen Erinnerung an das fünftägige Unterhaltungsprogramm haben die Kinder auch noch länger etwas von ihren Bastelarbeiten: Am Mittwoch, 31. Oktober, findet nämlich ab 16 Uhr eine Halloweenparty im Jugendhaus für Kinder zwischen sieben und 13 Jahren statt. Die Fledermaus-Girlanden und Spinnennetz-Mobiles sollen dann als Deko dienen, kündigte Gill an. Bis 21 Uhr soll es Musik und Tanz geben, auch Bastelaktionen und Spiele sind geplant. Am 10. und 11. November finden dann die Erlebnistage für Mädchen statt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare