So spinnt und webt man richtig

Das Verzwirnen zweier Fäden: Dieter Paulus zeigt einer Teilnehmerin die richtige Vorgehensweise beim Spinnen.

Laisa. Die Spindel surrte und das Schiffchen sauste: Ein Seminar zum Lernen des Spinnens und Webens veranstaltete die Hessische Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege (HVT) in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Laisa im Dorfgemeinschaftshaus in Laisa.

14 Teilnehmer aus Hesslar, Zierenberg, Loshausen, Laisa und Frankenberg nahmen an diesem halbtägigen Seminar teil. Begrüßt wurden die Teilnehmer von Helmut Wimmer, dem Bezirksleiter Nord des HVT. „Ich wünsche jedem heute viel Freude und Erfolg und dass jeder die Erfahrung machen kann, die er sich vorgestellt hat“, sagte er.

Erste Erfahrungen mit dem Weben am Webstuhl: Karin Kuhn webte sich ein Geschirrtuch. Fotos: Regina Hartmann

Karin und Dieter Arnold vom gastgebenden Heimatverein Laisa leiteten das Seminar mit interessanten Informationen zur Geschichte der handwerklichen Tätigkeiten des Spinnen und Webens ein. Auch über den Flachsanbau berichteten sie. Ursprünglich begann das Spinnen mit Handspindeln, erst viel später entstanden Hoch- und Flachspinnräder.

Acht Teilnehmerinnen machten neue Erfahrungen im Spinnen an teilweise über 100 Jahre alten Spinnrädern. Das Spinnen ist dabei keine leichte Sache, denn man muss das Rad des Spinnrades über ein Pedal mit dem Fuß drehen und gleichzeitig mit den Händen die Wolle zu einem Faden verspinnen.

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Von Regina Hartmann

Quelle: HNA

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