Rotenburg/Fulda

Spitzenergebnis für Jugendwehr aus Roda

- Rotenburg/Fulda (mwi). Die Jugendwehr aus Roda wurde Erste beim Landesentscheid, die Mädchenmannschaft aus Löhlbach belegte den fünften Rang.

Der frühe Jubelschrei des Rodaer Jugendwartes Peter Werner war unüberhörbar: Die Punktzahl seiner im Durchschnitt zwölf Jahre alten, neunköpfigen Mannschaft hatte er sich bereits vor Ende des Wettkampfes ausrechnen können – es reichte zu einem Platz auf dem Siegertreppchen. Doch zu welchem Platz genau, wurde erst bei der Verkündung des Endergebnisse offenbar: Die Rodaer waren die beste Mannschaft und werdenden Landkreis im Jahr 2011 erneut bei den deutschen Meisterschaften vertreten. „Dass überhaupt ein Team aus unserem Landkreis zum Bundesentscheid kommt, ist außergewöhnlich. Aber gleich zwei Mal hintereinander, das ist unübertroffen“, sagte Kreisjugendwart Markus Potthof begeistert über die Leistung des Rodaer Feuerwehrnachwuchses, als er den Jugendlichen und ihren Betreuern kurz nach ihrem Sieg gra­tulierte. An den Landesmeisterschaften hatten neben Roda auch die Jungen aus Haina und die Mädchen aus Löhlbach teilgenommen. Auch sie zeigten, dass sie sich zu Recht auf Kreisebene für den hessenweiten Wettbewerb qualifiziert hatten. Die beste Waldeck-Frankenberger Mädchengruppe aus Löhlbach belegte mit 1406 Punkten den fünften Platz und steigerte damit ihre Leistung im Vergleich zum vorigen Entscheid deutlich. Die Hainaer Jungen hatten nach vielen Jahren wieder einmal die Teilnahmeberechtigung – und auch wenn die Fähigkeiten der neun Teammitglieder zu einigen Punkten mehr gereicht hätten, war der 18. Platz für sie ein Erfolg. Auch die Landesjugendwarte Stefan Cornell und Dr. Christoph Weltecke gratulierten den erfolgreichen Mannschaften.Neben den Nachwuchsbrandschützern stellten auch ihre erwachsenen Vorbilder ihr Können bei den 41. Landesmeisterschaften unter Beweis. Auch nach diesem Wettkampf gab es Grund zum Jubel in Waldeck-Frankenberg: Mit 92,7 Prozent errang die Goldhäuser Einsatzabteilung den zweiten Platz. Bei den Wettkämpfen der Erwachsenen galt es für die Staffeln und Gruppen, einen fiktiven Brand zu löschen und eine eingeschlossene Person zu retten. Dabei zeigten nahezu alle Mannschaften souveräne Leistungen. Der Fragebogen, den jeweils sechs Mannschaftsmitglieder ausfüllen mussten, sorgte für die Entscheidung. „Damit hätten wir überhaupt nicht gerechnet, das ist eine echte Überraschung für uns und natürlich freuen wir uns total“, sagte Marc Saure von der erfolgreichen Goldhäuser Wehr. Der 24-jährige ist eines der ältesten Staffelmitglieder, die mit einem Altersdurchschnitt von 21 Jahren das jüngste Team stellten. Sie mussten sich nur den Wehrleuten aus Wehretal-Oettmanshausen (Werra-Meißner-Kreis) geschlagen geben, die mit 94,5 Prozent die Nase vorn hatten.

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