Sporthalle in Battenberg wird für 2,2 Millionen Euro saniert

So sieht es gerade in der Battenberger Sporthalle aus: Nachdem der Unterbau für den neuen Sportboden fertig ist, verlegen Mitarbeiter der Firma Sportbodentechnik Flitsch zwölf Millimeter dicke Trägerplatten aus Sperrholz. Darauf wird dann ein Kunststoff-Bodenbelag verlegt.

Endspurt bei der Sanierung der Battenberger Großsporthalle: Derzeit wird ein neuer Sportboden verlegt. Bis zum Beginn des neuen Schuljahres soll alles fertig sein.

Battenberg. Jetzt räumt es. Nachdem die Mitarbeiter der Firma Sportbodentechnik Flitsch mühsam 8000 Elastik-Pads einzeln verlegt und einen „Blindboden“ installiert haben, kommen jetzt die Trägerplatten drauf. Die neunfach verleimten Sperrholz-Platten werden maschinell verschraubt.

„Obendrauf kommt dann noch der Kunststoff-Belag“, erklärt Architektin Simone Jungermann vom Eigenbetrieb Gebäudemanagement des Landkreises. Der Hallenboden muss nach ihren Worten bis Ende Juni fertig sein - anderenfalls drohe weiterer Verzug. Die Gesamtschule und viele Battenberger Vereine warten dringend darauf, dass die mit 2,2 Millionen Euro veranschlagte Sanierung der Großsporthalle endlich fertig wird. Das war eigentlich für die Osterferien dieses Jahres geplant, musste dann aber nach Überflutungen und Problemen mit der Kanalisation (HNA berichtete) verschoben werden.

Ein Sportboden ist spannender, als man denkt. Viel darüber erzählen kann Manfred Flitsch, Seniorchef einer Fachfirma aus Duingen, der schon seit über 50 Jahren bundesweit Sportböden verlegt - auch in Bundesleistungszentren und Landesstützpunkten. Was im Unterbau für den Laien wie eine Europalette aussieht, ist ein kleines Kunstwerk für sich. In einem Raster von 40 Zentimetern liegen die maßgefertigten Holzbrettchen, die - jedes einzeln - bis auf drei Millimeter eingesägt werden, damit sie federn und nachgeben können. Von der Platzierung der 8000 Elastik-Pads ganz zu schweigen.

Zwischen diesem Raster wurde die neue Fußbodenheizung verlegt. Auf die Heizungsrohre, die später eine Vorlauftemperatur von 40 Grad haben werden, wurden seitlich Leitbleche aufgesteckt. Sie sorgen dafür, dass die Strahlungswärme großflächig abgegeben wird.

Eine „angenehme Wärme“ verspricht Architektin Jungermann künftigen Sporttreibenden. Die Fußbodenheizung sei deutlich effektiver als die frühere Erwärmung über die Lüftungsanlage.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Freitag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare