Rosenthal

Sportlerfamilie ehrt engagierte Mitglieder

+

- Burgwald-Rosenthal (sie). Das Wintervergnügen des TSV Rosenthal erwies sich als würdiger Rahmen für die Übergabe von Ehrennadeln. Die neue Tanzgruppe „Pretty in Pink” hatte an dem Abend ihre fulminante Premiere.

Nicht nur kicken können sie, wie Tabellenplatz sechs in der A-Liga beweist, auch Feste können sie trefflich organisieren: Die Fußballabteilung des TSV richtete im frisch sanierten großen Saal der Sport- und Kulturhalle das traditionelle Wintervergnügen aus, etwa 200 Gäste erlebten einen harmonischen Abend mit Showeinlagen, Musik und Tanz.

Und da die Rosenthaler mit den Rodaern eine bewährte Spielgemeinschaft bilden, waren auch aus dem Nachbardorf Sportfreunde vertreten. Auch aus anderen Dörfern und aus Rosenthal kamen Besucher, die sich dem größten Verein der Burgwaldstadt verbunden fühlen. Wintervergnügen gab es früher in vielen Vereinen, das des TSV sei in der Stadt als einziges übrig geblieben, stellte der Vorsitzende Heinrich Balzer in seiner Ansprache fest.

Der Abend bot wieder den würdigen Rahmen, um verdiente und langjährige Mitglieder auszuzeichnen. Mit dem Fußball-Spartenleiter Friedhelm Trusheim überreichte Balzer Urkunden an zwei Sportler, die dem Verein bereits seit einem halben Jahrhundert angehören und sich stark für ihn eingesetzt haben. Sie bekamen die goldene Vereinsnadel verliehen. Ludwig Müller habe den Verein und besonders die Fußballabteilung unterstützt, lobte Balzer. Er kümmerte sich 14 Jahre um die Nachwuchskicker, allein acht Jahre war er Jugendabteilungsleiter, außerdem arbeitete er ehrenamtlich als Jugendbetreuer und Trainer der D-, C-, B- und A-Jugendmannschaften. Zwei Jahre lang trainierte er auch die Senioren-Elf, und er betreute die Reservemannschaft des TSV.

Wilhelm Vesper unterstützte über viel Jahre die Fußballabteilung bei Heimspielen und beim Trainingsbetrieb. Bekannt ist er als Bratwurstgriller. In der Wanderabteilung war er über 50 Jahre Jahre als Wegewart und Wanderführer aktiv, er zeichnete auch Wanderwege .

Mehr lesen Sie in der FZ vom Mittwoch, 2. März.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare