Uwe Sprengel ist König beim Schützenverein Ernsthausen 

Regenten: von links: 1. Ritter Dirk Küchler, der neue Schützenkönig Uwe Sprengel und 2. Ritterin Sigrid Ochse. Fotos: nh

Ernsthausen. Der Schützenverein Ernsthausen hat seine neue Königsfamilie ermittelt. Auf dem Mühlrain fiel der Königsvogel gegen 18 Uhr. Uwe Sprengel hatte dem Vogel den letzten Schuss verpasst und ist somit neuer Schützenkönig geworden.

Ein Novum in der Vereinsgeschichte war, dass gleich zwei Jugendkönige parallel ausgeschossen wurden. Aufgrund der großen Jugendabteilung wurde erstmalig ein Schülerkönig mit dem Luftgewehr für Jugendliche zwischen zwölf und 14 Jahren ermittelt. Die Jugendkönigsfamilie für die älteren Jugendlichen wurde mit dem Kleinkalibergewehr ermittelt.

Das Ringen um die Königswürde eröffnete der amtierenden Jugendkönig Leon Werner mit einem Ehrenschuss. Parallel wetteiferten fast 20 Kinder und vier Jugendliche um die Ritter- und Königswürden.

Erster Ritter der neuen Schülerkönigsfamilie wurde Jennifer Ahrens. Sie trennte den rechten Flügel vom Holzvogel und stand somit als erste neue Würdenträgerin fest. 100 Schuss später konnte Christin Engel sich die zweite Ritterwürde mit dem abschießen des linken Flügels sichern. Nun wurde es spannend, der erste Königsvogel stand bereit und trotzte den Einschüssen. Mit dem 179. Schuss brachte Paul Engel den Adler zu Fall und ist nun erster Schülerkönig des Schützenvereins Ernsthausen.

Mit dem Kleinkalibergewehr schossen die Jugendlichen ab 14 Jahre ihre Königsfamilie aus. Vier Mitstreiter eiferten um die Ritter- und Königswürde. Erst nach 104 Schuss konnte Tabea Werner den rechten Flügel und nach weiteren 141 Schuss Lea-Sophie Cuenca Garcia den linken Flügel zu Fall bringen und sich je die Ritterwürde sichern.

In einem spannenden Duell zwischen Johanna Tripp und Luca Engel setzte schließlich Luca einen platzierten Schuss und brachte den Adler mit dem 64. Schuss zu Fall. (nh/jun)

Wie das eigentliche Königsschießen verlief, lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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