Frankenberg

Stadt baut neue Brücke zur Wehrweide

- Frankenberg (da). Es ist „nur“ die Brücke zu einem Festplatz und doch eines der umfangreichsten Bauprojekte Frankenbergs in diesem Jahr: Die Wehrweide bekommt eine neue Zufahrt.

Marode war die Brücke seit langem, doch dieses Jahr habe die Stadt handeln müssen, berichtete Bürgermeister Christian Engelhardt beim Ortstermin gegenüber WLZ-FZ. Das Ausmaß der Schäden sei sichtbar geworden, als für den Bau des Wasserkraftwerks wenige Meter weiter das Wasser aus dem Mühlgraben abgelassen wurde.Die etwa 100 Jahre alte Brücke war seit Jahren gesperrt: Zunächst nur für den Schwerlastverkehr, zuletzt für alle Kraftfahrzeuge. Die hölzerne Behelfsbrücke über den Mühlgraben muss im Winter wegen Hochwassers abgebaut werden. Mit Fertigstellung der neuen Brücke wird sie ganz entfernt, sagte der Verwaltungschef.

Würde die Stadt keine neue Überquerung bauen, könnten die Flächen auf der Wehrweide nicht angefahren werden, sagte Christian Engelhardt. „Die Stadt Frankenberg hätte ein Parkplatzproblem gehabt.“

Die meiste Zeit des Jahres wird die Wehrweide als Parkplatz genutzt. Manchmal rollen aber auch Sattelschlepper auf das Gelände – beispielsweise die Pfingstmarktschausteller, bei Zirkus-Gastspielen oder wie jetzt zur Burgwaldmesse. Deshalb muss die Brücke auch schwere Fahrzeuge aushalten. Am 26. August war die alte Überquerung abgerissen worden. Die Arbeiten sollen bis Ende des Jahres beendet sein. Der Neubau kostet 302 000 Euro. 151 000 Euro erhält die Stadt vom Land, weitere 22 400 Euro vom Kreis. Der Anteil der Stadt beträgt 128 000 Euro. Mit einer Spannweite von elf Metern ist das neue Bauwerk etwas größer als sein Vorgänger. Außerdem wird die Brücke etwas versetzt, um großen Fahrzeugen die Einfahrt zu erleichtern. Die Stadt erhält Zuschüsse vom Land, weil über die Betonkonstruktion der überregionale Radweg R6 verläuft.

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