Heß bittet Wohnungseigentümer, freie Wohnungen zu melden

Stadt braucht Platz für Flüchtlinge, sonst kommen Container

Ehemaliges EAM-Gebäude am Kegelberg in Frankenberg: Die Flüchtlingsunterkunft ist mit 71 Bewohnern aktuell voll belegt.

Frankenberg. Das Flüchtlingsheim am Kegelberg in Frankenberg ist mit 71 Bewohnern voll belegt. Deswegen sucht die Stadt zusätzliche Wohngelegenheiten für Asylbewerber.

Ansonsten werden Wohncontainer aufgestellt. Bürgermeister Rüdiger Heß bittet Wohnungseigentümer in Stadt und Stadtteilen, freie Wohnungen dem Ordnungsamt zu melden: Carsten Buch, Tel. 06451/505140, E-Mail: buch.carsten@frankeberg.de.

Angeboten werden können auch Wohnungen, die nur vorübergehend angemietet werden können, beispielsweise Ferienwohnungen. Möblierte Wohnungen sind besonders willkommen. Da die Stadt derzeit über keine freien Wohnungen für die Asylbewerber verfüge, setze der Bürgermeister auf den freien Wohnungsmarkt. „Ansonsten werden wir wohl Wohncontainer aufstellen müssen, um den Zuzug von Ayslbewerbern regeln zu können“, sagte Heß.

Für das Flüchtlingsheim am Kegelberg hatten Bürger Ende 2014 das Netzwerk für Integration gebildet. Auf ehrenamtlicher Basis wolle die Gruppierung neben den staatlichen Stellen die Integration und Eingewöhnung der rund 70 Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft der Familie Ahlborn unterstützen. Bei einem Treffen am Montag, 16. März, ab 19 Uhr im Sitzungssaal des historischen Rathauses möchten die Mitglieder des Netzwerkes eine Bilanz ihrer bisherigen Arbeit vorstellen und einen Ausblick auf die weiteren Ziele und die zukünftige Arbeit geben.

„Eingeladen zu dieser Veranstaltung sind neben den bereits aktiven Mitgliedern alle an der Netzwerkarbeit interessierten Personen sowie Vertreter von Vereinen und kirchlichen Organisationen, die sich die Integration von Flüchtlingen in den eigenen Verbänden vorstellen können“, heißt es von Seiten des Netzwerks. (nh/jpa)

Quelle: HNA

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