Wasserspiele und viel Freiraum sollen Fußgängerzone zur Eder hin öffnen

Der Stadt den Fluss zurückgeben

Frankenberg - Die belebende Wirkung frischen Wassers soll auf die Stadt wirken: Von Iller & Mones kommend soll die Fußgängerzone in Richtung Eder geöffnet werden.

Dass Frankenberg an der Eder liegt, wird selten deutlich. Während andere Städte und Gemeinden den Fluss im Wortsinne ins Zentrum rücken, spielt das Fließgewässer in der Frankenberger Kernstadt kaum eine Rolle. Von der Fußgängerzone ist die Eder durch ein breites Asphaltband getrennt – die Uferstraße.

Das Thema „Öffnung zur Eder“ wird seit Jahren diskutiert. 2015 soll der erste Schritt getan werden – wenn die Stadtverordneten am Donnerstagabend in Geismar einer entsprechenden Beschlussvorlage des Magistrats zustimmen. Bürgermeister Rüdiger Heß stellt den Parlamentariern dort ein Konzept der Planer von PLF vor. Die zeichnen bereits für den Bahnhof wie auch die Sanierung der Fußgängerzone verantwortlich. „Unser Ziel ist es, noch dieses Jahr den Haushalt zu beschließen, um zeitnah eine Genehmigung zu bekommen. Baustart könnte dann im Frühjahr sein“, sagt der Rathauschef.

Die Stadt soll nicht nur optisch zur Eder hin geöffnet werden. Ein kleiner Bachlauf soll den ehemaligen Verlauf der Nemphe nachbilden. Dafür soll an der Statue von Iller & Mones ein kleiner Brunnen entstehen. „Gerne würden wir Ederwasser einspeisen“, wenn die Genehmigung dafür erteilt werde, sagt Heß. Unterirdisch passiert das Wasser die Bremer Straße, um wieder zu Tage zu treten: In flachen Becken fällt das kühle Nass die leichte Steigung hinab, immer wieder durchbrochen von behindertengerechten Rampen. Stufen flankieren diesen Wasserlauf, der schließlich unterirdisch wieder auf die Eder trifft. „Das Toilettenhäuschen wollen wir entfernen“, sagt der Bürgermeister mit Blick auf die derzeitige „unschöne Ecke“, wie er das Gebiet nennt.

Das größte Problem einer Öffnung zur Eder aber kann auch die Umgestaltung des rund 1500 Quadratmeter großen Areals nicht lösen: die Uferstraße. Frühestens 2016 oder 2017, erklärt der Bürgermeister, sei dort mit Bauarbeiten zu rechnen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 23. Oktober, in der Frankenberger Zeitung.

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