Parlament beschloss Beteiligung an Stadtwerken Frankenberg – Gemünden dabei

Stadt Rosenthal macht mit

Rosenthal. Die Stadt Rosenthal wird sich mit 500 000 Euro an der Frankenberger Stadtwerke GmbH beteiligen. Das haben die Rosenthaler Stadtverordneten mit großer Mehrheit in ihrer Sitzung im Rathaus beschlossen. Bei der Abstimmung gab es bei zehn Zustimmungen nur eine Gegenstimme aus Reihen der Bürgerliste Roda, ein Abgeordneter der Rosenthaler CDU enthielt sich der Stimme. Die 500 000 Euro für den Ankauf der Anteile von den Frankenberger Stadtwerken sollen durch einen Kredit bezahlt werden.

Das Thema war erst zu Sitzungsbeginn auf die Tagesordnung genommen worden, nachdem zuvor der parlamentarische Haupt- und Finanzausschuss mehrfach dazu getagt hatte. Der Ausschuss hatte dem Parlament letztlich einen Beschlussvorschlag unterbreitet, dem folgten die Stadtverordneten nach ausgiebiger Diskussion. Demnach wird die Stadt Rosenthal ebenso dem Gesellschaftervertrag mit den Stadtwerken Frankenberg beitreten wie auch die Nachbarkommune Gemünden und wahrscheinlich auch die Stadt Frankenberg. Das Gemündener Stadtparlament hat den Einstieg in die Stadtwerke Frankenberg bereits beschlossen, der Beschluss des Frankenberger Stadtparlaments steht noch aus.

Mit dem Einstieg in die Stadtwerke Frankenberg sind die beteiligten Kommunen indirekt auch am Frankenberger Energieversorger EGF beteiligt – die Energiegesellschaft Frankenberg gehört zu den Frankenberger Stadtwerken.

Die Stadtwerke seien für die Stadt Rosenthal ein guter Partner, merkte der Rosenthaler CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Golde an: Die Stadt Rosenthal beteilige sich an einem „guten Unternehmen“, sagte der Fraktionschef. (mjx)

Quelle: HNA

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