Stadt will Stelen-Kunstwerke vor Verfall bewahren

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Wollen mehr Aufmerksamkeit für den Stelen-Menschen: (von links) Manfred Greif, Reta Reinl und Bürgermeister Rüdiger Heß wollen zum 20. Geburtstag Aktionen starten, um das vergessene Kunstprojekt wieder zu beleben.Wollen mehr Aufmerksamkeit für den Stelen-Menschen: (von links) Manfred Greif, Reta Reinl und Bürgermeister Rüdiger Heß wollen zum 20. Geburtstag Aktionen starten, um das vergessene Kunstprojekt wieder zu beleben.

Frankenberg. Zum 20-jährigen Bestehen der Stelen im kommenden Jahr will die Stadt Frankenberg Aktionen starten, um die Kunstwerke wieder mehr in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

So wird darüber nachgedacht, Führungen oder Stadtspaziergänge zu den Kunstwerken anzubieten. Auch wurden bereits Informationen zu den Stelen auf die Homepage der Stadt gestellt.

Von den einst 37 Kunstwerken sind nur noch 22 übrig. Die fehlenden Stelen sollen nicht ersetzt werden. Eventuell werden Platzhalter installiert.

Viele Stelen sind zudem stark verrottet. Die Stadt kann dagegen nur wenig tun. Die Urheberrechte liegen bei den Künstlern.

Die Stelen wurden 1994 im Zuge der 750-Jahr-Feier Frankenbergs installiert. „Die Stelen sollen nicht in Vergessenheit geraten, dafür sind sie zu schade“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß. (nit)

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Quelle: HNA

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