Stadtparlament Gemünden: Lückel hört auf, Vöhl kommt

Gemünden. Wechsel bei der CDU im Gemündener Parlament: Der langjährige Stadtverordnete Matthias Lückel hat sein Mandat niedergelegt. Für ihn rückt Lothar Vöhl aus Grüsen nach.

Matthias Lückel

Der als Gerichtsvollzieher in Fritzlar tätige Lückel sagte der HNA, dass er sein Amt als Stadtverordneter wegen der „beruflichen Belastung leider nicht mehr ausüben kann“. „Der Schritt ist mir sehr schwer gefallen, aber in den vergangenen Monaten ist die Arbeitsbelastung in meinem Job größer geworden. Den Anspruch, den ich als Stadtverordneter an mich selbst und den die Menschen in Gemünden an mich haben, kann ich aus diesem Grund nicht mehr gerecht werden.“

Lothar Vöhl

Die Aufgaben, die ein ehrenamtlich tätiger Kommunalpolitiker mittlerweile erfüllen müsse, seien so groß geworden, dass er die Arbeit nicht mehr guten Gewissens machen könne. „Ich möchte nicht einfach nur den Arm heben, ohne zu wissen, wofür ich stimme, weil nicht die Zeit vorhanden war, sich in die Thematik richtig einzulesen“, so Lückel, der zehn Jahre im Parlament saß und bei der vergangenen Bürgermeister-Wahl gegen Frank Gleim (parteilos, Mitglied der Bürgerliste) verloren hatte.

Da Wilfried Lingelbach aus Gemünden als erster Nachrücker auf sein Mandat verzichtete, ist nun Lothar Vöhl neuer CDU-Stadtverordneter im Gemündener Parlament. Der 49-jährige Metallarbeiter ist Ortsvorsteher in Grüsen. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Seit sechs Jahren gehört Vöhl der CDU an. Vor der aktuellen Legislaturperiode war er schon einmal Stadtverordneter. „Ich freue mich auf die Aufgabe und hoffe, dass ich als Stadtverordneter auch wieder Themen, die Grüsen betreffen, etwas mehr in der Vordergrund rücken kann“, sagte Vöhl. (dau)

Quelle: HNA

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