Ständchen für den Stelen-Menschen

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Vorm Hexenturm: Der Künstler Igor Kaschkurjewitsch (rechts) erklärte beim Rundgang durch Frankenberg seine Steinskulptur „Der Mensch“.

Frankenberg. Eine fröhliche Feier würdigte den 20. Geburtstag des Frankenberger Kunstwerks Stelen-Mensch. Mit Musik zogen Künstler und Gäste durch die Stadt.

Kunstwerke gibt es in vielen Städten - aber einen Stelen-Mensch hat nur Frankenberg: „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal und wir wollen es zum 20. Geburtstag wieder mal in den Mittelpunkt stellen“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß, als er zum Stelen-Fest in der Rathausschirn begrüßte.

Zum Auftakt der „Geburtstagsfeier“, die von der Stadt, dem Familienbüro sowie der Sachsenberger Künstlerin Reta Reinl organisiert worden war, hatten sich Künstler, Stelen-Paten und Menschen aus Frankenberg vor dem Rathaus getroffen und waren von dort aus einige der 37 Stelen abgegangen.

Für fröhliche Musik und gute Laune sorgten die Musiker der Kasseler Brassband „Blech und Schwefel“, die spielend und tanzend vorwegzogen.

Station gemacht wurde auch an den hie und da aufgestellten neuen „Figurinen“, die als Ersatz für zerstörte oder weggekommene Stelen platziert worden sind.

Die von dem Künstler Hubert Schmitt in Zusammenarbeit mit Auszubildenden des Berufsförderungswerk für Handwerk und Industrie (BFHI) geschaffenen Ersatz-Stelen sind dem Logo des Stelen-Menschen nachempfunden.

Bürgermeister Heß thematisierte im Zusammenhang mit den weggekommenen Stelen die Vergänglichkeit der Kunstwerke. Mittlerweile sei auch eine Infotafel im Landratsamtgarten aufgestellt worden und es habe auch schon Stadtführungen entlang der rund acht Kilometer langen Stelen-Tour gegeben.

„Geplant ist, dass diese Führungen demnächst regelmäßig angeboten werden“, kündigte Reta Reinl gegenüber der HNA an. (bs)

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Quelle: HNA

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