Frankenberg

Standort des Weihnachtsmarkts steht zur Diskussion

- Frankenberg (apa). Möglicherweise fand der Weihnachtsmarkt am
 Wochenende zum letzten Mal in der gewohnten Form statt.

Am Samstag und Sonntag fanden sich zahlreiche Besucher auf dem Obermarkt ein: „Wir sind sehr zufrieden“, zog Mitorganisatorin Ursula van Elkan Bilanz. Unmut gab es am Sonntag trotz optimalen Wetters und guter Besucherzahlen bei einigen Marktbeschickern. Denn der Weihnachtsmarkt in seiner bisherigen Form steht zur Diskussion.

Für Anfang des nächsten Jahres ist ein Gespräch zwischen der Altstadt-Initiative, dem Kaufmännischen Verein und der Stadt Frankenberg geplant, in dem die Zukunft des Marktes besprochen werden soll. Der Wunsch der Kaufleute ist es, den Weihnachtsmarkt länger als ein Wochenende stattfinden zu lassen. „Das geht am Obermarkt aber nicht“, erläuterte Bürgermeister Christian Engelhardt auf Nachfrage der Frankenberger Zeitung. Dies sei für die dort ansässigen Geschäftsleute nicht tragbar. Außerdem sei es der Wunsch der Kaufleute, den Markt näher an der Fußgängerzone stattfinden zu lassen. Als möglicher Standort ist der Klostergarten am Landratsamt im Gespräch. „Entschieden ist noch nichts“, betonte Engelhardt. „Aber möglich ist es.“ Die Entscheidung liegt nicht bei der Stadt: Veranstalter des Weihnachtsmarktes ist bisher die Altstadt-Initiative.

Für Ursula van Elkan war die gute Resonanz am Wochenende ein Zeichen dafür, dass die Besucher den Standort am Obermarkt beibehalten wollen. Die schlechten Besucherzahlen im vergangenen Jahr seien auf den Regen zurückzuführen. Dieses Jahr hingegen sei das Wetter ideal gewesen. Von den guten Besucherzahlen profitierten nicht nur die Händler und die heimischen Vereine, die die Stände betreuten, sondern auch die Akteure des Rahmenprogramms.

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