Ausstellungseröffnung beim Kunsttreff

Starke Engel und mystische Nymphen

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Frankenberg - Engel mit reduzierten Pinselstrichen und Nymphen aus Stein gemeißelt: Im Haus am Geismarer Tor stellt derzeit Walter Sachs seine Werke aus den Mythen und Legenden aus.

„Metamorphosen der Engel“ ist der Titel der neuen Ausstellung, die der Kunsttreff organisiert hat. Unter diesem Namen vereint der Künstler aus Weimar in Thüringen Bilder von Engeln und Skulpturen von Figuren aus den „Metamorphosen“ des römischen Literaten Ovid.

Die Engel hat Walter Sachs auf wenige, kräftige Pinselstriche reduziert. Mit schwarzer Tusche erschafft er die geflügelten Figuren seiner Fantasie auf weißem Untergrund. Durch die minimalistische Darstellung wirken sie umso kraftvoller und plastischer. Die Skulpturen in Frankenberg zeigen Nymphen aus Ovids Erzählungen: Eigens für Frankenberg entstand das Bildnis der Arethusa. Sie floh vor einem Flussgott, der ihr nachstellte. Die Göttin Diana verwandelte sie zum Schutz schließlich in eine Quelle. Die helle Skulptur, die derzeit im Haus am Geismarer Tor zu sehen ist, zeigt eine nackte Frau, Andeutungen von Wellen umgeben sie und deuten ihre Verwandlung an.

Bei der Vernissage stellte die Vorsitzende des Kunsttreffs Birgit Kümmel den Künstler, dessen Prämierungen und Werke vor. Beruflich sei er in Russland, Italien, Ägypten und China unterwegs gewesen. Zudem bereite er eine große Retrospektive für 2014 in Weimar vor.

Die Ausstellung ist bis 11. November zu sehen. Geöffnet ist sie Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr, Informationen unter Telefon: 06451/9509.

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