Startrompeter Walter Scholz spielte Waldecker Lied

Sorgte für ein rauschendes Geburtstagsfest: Trompeter Walter Scholz heizte mit Sänger Uwe Busse den 500 Besuchern der Feier zum 40. Bestehen der Lebenshilfe ordentlich ein. Foto:  Senzel

Bad Wildungen. Mit Begeisterung sangen fast 500 Besucher der Geburtstagsfeier zum 40-jährigen Bestehen der Lebenshilfe in der Wandelhalle in Bad Wildungen das Lied der Waldecker.

Es war der Wunsch des ehemaligen Lebenshilfe-Chefs und Bad Arolsens Altbürgermeister Gerhard Schaller, mit Sänger Uwe Busse und Trompeter Walter Scholz „Mein Waldeck lebe hoch“ auf Trompete zu blasen.

Das war nach drei Stunden der Abschluss eines musikalischen Lebenshilfe-Geburtstagsfestes, an dem der im waldeckischen Helsen geborene Trompeter Scholz und der Wahl-Waldecker Schlagersäger Busse honorarfrei mitwirkten.

Der Reinerlös der Feier kommt der Lebenshilfestiftung zugute. Damit wurden die Künstler, so Lebenshilfe-Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Werner, zu Botschaftern der Musik, des Waldecker Landes und vor allem zu Botschaftern des Lebenshilfewerks Waldeck-Frankenberg.

Klar, dass Scholz seinen Auftritt mit der „Sehnsuchtsmelodie“ begann, seinem größten Erfolg, der längst zu seiner Erkennungsmelodie geworden ist. Es folgte ein Hit nach dem anderen, Erfolge wie „spanish eyes“, der „Triumph Marsch“ aus Aida, den Scholz in eine superschnelle Can Can überleitete, ein Medley mit den schönsten Melodien von Glenn Miller, und zu „Michaela“ und „Eviva espania“ sangen alle mit. „Mensch, der bläst ja immer noch einen heißen Strahl“, war aus dem Publikum zu hören.

Um Busse zu hören, waren Fanclubs aus der ganzen Republik gekommen. Sie erlebten ihn in absoluter Höchstform, er verwandelte die Halle zeitweise in ein brodelndes Festzelt. Für jeden Titel, den der Komponist, Arrangeur, Produzent und Interpret anstimmte, erhielt er ungestümen Beifall, textsicher sangen die Fans mit, klatschten im Takt und schwenkten zu Schmusemelodien die Arme.

Busse war auch charmanter Moderator seines Programms: Mit jedem Lied wolle er eine Geschichte erzählen, solche, die er zumeist selbst erlebt habe. So etwa die Geschichte von der ersten eigenen Wohnung „Haus Nummer 30“: „Liebe Mama, du wirst dich sicher erinnern“, sprach er seine Mutter im Publikum an.

Es folgten „Meine sieben Sünden“, der „Zärtliche Tyrann“ und auch ein ganz persönliches, nachdenklich stimmendes Lied „Wie würdest du lachen“, in dem es um einen unerfüllten Kinderwunsch geht. Seine Sorge um die Umwelt besang er in „Wir sind nur zu Gast auf dieser Welt“.

Natürlich fehlte auch der Welthit von der roten Sonne von Barbados nicht und zu „Donnerwetter“, „Horst ist ein Held“ und „die Hormone fahren Achterbahn“ hielt es die meisten nicht auf ihren Sitzen, und auch der Interpret tanzte, sprang und hüpfte auf der Bühne.

Von Werner Senzel

Quelle: HNA

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