Startschuss für die Renaturierung der Nuhne

Startschuss für die Renaturierung der Nuhne

Schreufa. Die Nuhne, ein Nebenfluss der Eder, soll schrittweise in ihren natürlichen Zustand zurückversetzt werden. Daran soll, für insgesamt 900 000 Euro, an verschiedenen Teilbereichen des Flusslaufs gebaut werden.

Am Mittwoch fiel offiziell der Startschuss für die Renaturierung des ersten Bauabschnitts an der Nuhnefurt bei Schreufa.

Betonierte Uferbefestigungen und künstlich angelegte Staustufen sollen dort bis zum 31. Oktober weichen, um dem Wasser einen natürlichen Lauf und den Fischen das Aufsteigen entgegen der Flussrichtung zu ermöglichen. „Dafür hat die Stadt Frankenberg gemeinsam mit den Naturschutz- und Fischereibehörden lange um die nötigen Mittel gekämpft“, erklärte Frankenbergs Bürgermeister Christian Engelhardt.

Nun steht die Finanzierung: 190 000 Euro soll der erste Bauabschnitt kosten, vollständig gedeckt durch Fördermittel und Zuwendungen. Allein das Land Hessen trägt 85 Prozent der Kosten. „Wir folgen mit der Renaturierung einer EU-Richtlinie“, erklärte Engelhardt. Man sei mit den Arbeiten früh dran, daher würden die Kosten zu 100 Prozent finanziert. „Hätten wir erst kurz vor Ablaufen der gesetzten Frist mit den Arbeiten begonnen, wäre es für uns teuer geworden.“

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Quelle: HNA

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