Stationäre Sterbebegleitung für Frankenberg gefordert

Stationäre Sterbebegleitung für Frankenberg gefordert

Frankenberg. Das Ambulante Hospiz Frankenberg möchte nicht länger nur ambulant bleiben. In ein bis zwei Jahren soll es in Waldeck-Frankenberg auch eine stationäre Sterbebegleitung geben.

Das fordert die Vorsitzende Christl Weimann. Ihre Idee hat Weimann jetzt während einer Kreisausschusssitzung vorgetragen. Dort sei sie zwar auf breiten Zuspruch gestoßen, allerdings sei die Finanzierung einer stationären Hospiz das Problem.

„Wir brauchen erstmal eine Grundlage, um Räume kaufen und Fachpersonal anstellen zu können“, sagt Weimann. Bislang kämen sogar junge Menschen in ein Altenheim, wenn Ärzte sie nicht mehr behandeln können und eine Betreuung zu Hause nicht möglich ist. „Doch das ist der schlechteste Ort zum Sterben“, sagt Weimann.

Totkranke Menschen bräuchten eine familiäre Umgebung, in der sie ihre letzten Lebenswochen verbringen können.

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Quelle: HNA

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