Standort könnte das Medizinische Versorgungszentrum sein

Stationäres Hospiz will noch in diesem Jahr eröffnen

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Medizinisches Versorgungszentrum im Bockental: Dort könnte einmal das geplante stationäre Hospiz in Frankenberg einziehen. Einen Träger gibt es bereits: das Internationale Bildungs- und Sozialwerk mit Sitz in Iserlohn. Foto: Battefeld

Frankenberg. Das in Frankenberg geplante stationäre Hospiz soll schon Ende dieses Jahres seinen Betrieb aufnehmen. Das teilte am Donnerstag Benno Wolfgang Ecker von der Geschäftsführung des Internationalen Bildungs- und Sozialwerks auf HNA-Anfrage mit.

Das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Iserlohn ist der Investor für das Frankenberger Hospiz, es wird die Trägerschaft übernehmen.

Wie berichtet, beabsichtigt der gemeinnützige Verein ein Hospiz mit acht Betten in Frankenberg einzurichten. „Zur Zeit sind unsere Architekten damit beschäftigt, eine Kostenschätzung zu erstellen“, sagte Ecker.

In welches Gebäude das Hospiz einziehen wird, wollte er allerdings noch nicht mitteilen. „Erst muss noch die Abstimmung mit den Fachgremien und dem Landkreis erfolgen“, sagte Ecker. Nach HNA-Informationen war zuletzt als Standort auch das Medizinische Versorgungszentrum (MZV) im Bockental im Gespräch.

Auch die Vorsitzende des Ambulanten Hospizes in Frankenberg, Christl Weimann, wollte zum geplanten Standort noch keine Angaben machen. „Wir haben ein Gebäude, das aber noch überprüft wird“, zitierte sie den Investor in der Jahreshauptversammlung des Hospizvereins.

Von Susanna Battefeld

Was Christl Weimann, die sich seit Jahren für die Einrichtung eines stationären Hospizes in Frankenberg einsetzt, zu den Plänen des Investors sagt, lesen Sie in der gedruckten Freitagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

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