Steht die Kuh auf guten Füßen, gibt´s mehr Milch

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„Die Klauenpflege ist wichtiger geworden, seitdem wir keine Anbindeställe mehr haben“: Landwirt Jörg Schneider vor seiner Kuh Kim, die in wenigen Wochen kalbt.

Frankenberg. In Frankenau ist ein bekannter Klauenexperte für Milchkühe zu Gast. Die HNA nahm das zum Anlass, einen Landwirt auf seinem Milchviehbetrieb in Frankenberg zu besuchen.

Gesundheit und Wohlbefinden seiner 240 Rinder liegen ihm am Herzen: Jörg Schneider betreibt einen von drei Aussiedlerhöfen mit Milchproduktion in Frankenberg. Der gelernte Agrartechniker macht das mit vollem Verstand, denn er lebt davon, dass seine Milchkühe Milch produzieren.

Bis zu 30 Liter gibt eine Kuh pro Tag ab - abhängig vom ihrem körperlichen Zustand. Und dazu gehören auch die Klauen, denn, so drückt es der Geschäftsführer des Kreisbauernverbands Frankenberg, Matthias Eckel, aus: „Die Milch sitzt auf den Füßen.“

„Wir haben hier zwei Bereiche, einen Liegebereich und den Futtertisch. Wenn die Kuh Probleme an den Füßen hat, dann geht sie nicht zum Fressen und produziert wenig Milch. Und das sorgt für wirtschaftlichen Schaden“, erklärt Schneider. „Was beim Pferd der Hufschmied ist, das ist beim Rind der Klauenpfleger“, fügt Eckel hinzu.

Von Anna Lischper 

Was Landwirt Schneider für seine Kühe tut und welche Tipps der Klauenexperte parat hat, das lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeinen.

Quelle: HNA

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