Steinbruch bei Rodenbach steht im Mittelpunkt der 3. Regionalkonferenz

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Steinbruch „Hohenäcker“ bei Rodenbach: Norbert Panek und Hartmut Kaufmann erforschen hier seit Jahren 250 Millionen Jahre alte Pflanzenfossilien aus der Permzeit. Sie wollen bei der 3. Geopark-Regionalkonferenz geo-touristische Konzepte für die Fundstätte vorstellen.

Frankenberg. Der Frankenberger Steinbruch „Hohenäcker“ bei Rodenbach als künftiges Tor zum Geopark „GrenzWelten“ steht im Mittelpunkt der 3. Regionalkonferenz, zu dem das Projektbüro des Landkreises Waldeck-Frankenberg für Freitag, 30. November, in die Ederberglandhalle eingeladen hat.

Nach einer Exkursion vor Ort um 14.30 Uhr geht es in Fachvorträgen um die Flora des Zechsteins in Frankenberg sowie um Planungsvorschläge zur geo-touristischen Erschließung.

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Der Steinbruch „Hohenäcker“, in dem die Frankenberger Ziegelwerke Bötzel & Co. bis 1999 ihren Ton abbauten, ist inzwischen von der Stadt Frankenberg erworben worden. „Der Steinbruch zählt mit seinen Pflanzenfossilien zu den bedeutendsten permzeitlichen Aufschlüssen im Nationalen Geopark GrenzWelten“, heißt es in der Einladung, die der Leiter des Projektbüros Geopark beim Landkreis Waldeck-Frankenberg, Norbert Panek, versandt hat.

Wissenschaftlich vertieft erläutern wird dies in Frankenberg bei einem Fachvortrag der PaläobotanikerDr. Dieter Uhl, Professor an der Universität Tübingen und Leiter des Fachgebiets „Paläoklima- und Paläoumweltforschung“ beim Senckenberg-Forschungsinstitut in Frankfurt. Er spricht während der Regionalkonferenz ab 15.50 Uhr über „Die Flora des Zechsteins in Frankenberg und ihre Bedeutung für die internationale Forschung“.

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Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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