Gemünden

Steinweg: Umbau wird konkret

- Gemünden (gl). Großes Interesse der Bevölkerung herrschte an den Umbauvorschlägen für die Gemündener Hauptstraße. Ingenieur Helmut Rother stellte drei Varianten vor.

„Der Steinweg ist Fußweg, Einkaufstraße, Radweg und Durchgangsstraße zugleich“, begann Helmut Rother die Vorstellung seiner Planungen für die Zukunft der Gemündener Hauptstraße am Donnerstagabend im Bürgerhaus. Sein Ingenieurbüro ist beauftragt, den Straßenverlauf so zu planen, dass der Verkehr einerseits, die Fußgänger und Radfahrer andererseits möglichst sicher durch die Stadt kommen. Der Ingenieur hat für den Steinweg drei Bauvarianten erarbeitet. Derzeit hat der Steinweg eine Straßenbreite von 6,60 Metern. Variante I sieht eine leichte Verschmälerung auf 6,50 Meter vor mit 1,25 Meter breiten Radfahrstreifen auf beiden Seiten der Straße. Der Fußweg könnte dann auf beiden Seiten eine Mindestbreite von durchgehend 1,50 Metern haben, in Teilen aber sogar 2,40 Meter breit sein. Für mehr Verkehrsberuhigung könnte eine Variante mit 6 Metern Straßenbreite sorgen, die Fußwege würden dann je Seite 25 Zentimeter breiter. Variante III erklärte Rother für bei den zuständigen Ämtern schwer durchsetzbar: Sie kommt mit einer Straßenbreite von nur 5,50 Metern aus, bietet dafür einen in den östlichen Fußweg integrierten Fahrradweg. „Nötig bei allen Varianten ist ein durchgehender Hochbord“, sagte Rother, also eine hohe Bordsteinkante zum Schutze der Passanten. Das Parken an den Straßenseiten sei bei allen drei Varianten zu untersagen. Dafür sieht Rother die Möglichkeit, durch den Erwerb und Abriss von Häusern Ausweichparkplätze zu schaffen, im Idealfall sogar deutlich mehr, als die derzeit 21 offiziell ausgeschriebenen Parkplätzen am Steinweg. Hierfür zeigte er wiederum Varianten mit wenigen oder vielen Stellplätzen.

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