Adventsspiel zum Ferienstart

Vom Stern, der nicht leuchten möchte

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Der Chor der Sterne sang für den kleinen, unmotivierten Stern – und für die Zuhörer im Foyer der Grundschule.

Battenberg - Viel Engagement und Motivation sowie Talent für die Kunst des Theaterspiels und den Chorgesang haben am Freitagmorgen fast 60 Jungen und Mädchen der Battenberger Grundschule am Burgberg gezeigt.

Mit dem fächerübergreifenden musikalischen Theaterstück „Der Stern, der nicht leuchten wollte“ von Arthur Tümmer begeisterten die Dritt- und Viertklässler der Battenberger Grundschule am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ihre Mitschüler, Eltern, Omas, Opas, Lehrer und auch Kinder aus umliegenden Kindergärten. Das kleine Theaterstück, dass die Kinder auf die Bühne brachten, hätte durchaus auch als Musical bezeichnet werden können.

Der kleine Stern hat am Himmel einfach keine Lust zu leuchten. Nicht einmal für die Sternenforscher-Kinder, die gemeinsam mit ihrer Lehrerin und einem Sternenforscher im Wald die Geheimnisse des Nachthimmels, die Welt der Sterne und Planeten erkunden wollen. Alle fragen sich: Lässt sich der kleine Stern vielleicht von der Geschichte des alten Sterns umstimmen, von der 2000 Jahre alten Geschichte des Sterns, der das Leben der Menschen veränderte?

Mit Aufgaben motivieren

Der Rat der Sterne setzt sich zusammen, um sich eine Aufgabe auszudenken, mit der der kleine, unmotivierte Stern begeistert werden kann. Denn sein großes Vorbild hatte eine besondere Aufgabe: Er sollte die drei Weisen aus dem Morgenland zum Palast des Königs Herodes führen, um ihm von der Geburt des neuen Königs in Bethlehem zu berichten. Der Stern führte die drei Heiligen schließlich auch nach Bethlehem, wo sie Maria und Josef und den eben geborenen Jesus besuchten.

Der kleine Stern von heute will auch eine Aufgabe übernehmen, dafür brennt er: Er zeigt schließlich den Sternenforscher-Kindern den Weg aus dem Wald.

Die 60 jungen Mitwirkenden waren in phantasievollen Kostümen zu sehen als Sternenforscher, Sternenchor, Heilige aus dem Morgenland, König Herodes, Maria und Josef.

Das Theaterprojekt sollte den Kindern vermitteln, welch gutes Gefühl es ist, sich einer Aufgabe zu stellen und sich für andere einzusetzen. Aber nicht nur das: Die Kinder hatten in den Wochen zuvor mit den Lehrerinnen Christin Babinzky und Melanie Wienbrandt-Weber fleißig Texte einstudiert, Kostüme, Requisiten und Hintergrundbilder auf und über der Bühne hergestellt, der Chor lernte mehrere Lieder. Schon dabei hatten die jungen Akteure sehr viel Motivation demonstriert.

Belohnt wurden sie deshalb für ihren Ehrgeiz und ihr Bemühen mit einer gelungenen Darbietung und anschließendem lebhaften Beifall aller rund 300 Zuschauer im Foyer und dem angrenzenden Gemeinschaftsraum der Grundschule.(ied)

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