Sterne im alten Gewölbe der Klosterkirche Haina

Goldene Sternen strahlen: Diese gotische Ausmalung kann man bei Dunkelheit in dem Hainaer Hallenlanghaus nur sehen, wenn Scheinwerfer die Gewölbe erhellen und Details sichtbar machen.

Haina-Kloster. Im flackernden Schein von Kerzen zogen im 13. Jahrhundert die Zisterziensermönche zu ihren nächtlichen Stundengebeten in die Klosterkirche von Haina - heute wäre es nicht anders.

„Wir haben in unserem historischen Gebäude ohne elektrische Beleuchtung abends noch immer diese mittelalterlichen Lichtverhältnisse - das ist eine der ganz großen Ausnahmen unter den Kirchen in Deutschland“, sagt Pfarrer Dr. Jörg Mosig, der mit seiner Kirchengemeinde diese Einzigartigkeit, aber auch dieses ganz nutzungspraktische Problem derzeit neu überdenkt.

Allein im Eingangsbereich der Klosterkirche und an der Orgel gibt es elektrisches Licht. In den vergangenen Jahren hat Pfarrer Mosig mit sehr viel Kreativität Dunkelheit und Lichteffekte für verschiedene Veranstaltungen eingesetzt und dabei auch „ganz unterschiedliche Formen von Spiritualität“ erprobt.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Montag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare