Schulorchester laden mit Justus Frantz zur „Musikalischen Europareise“ ein

Die Sterne werden funkeln

Großes Vorbild für junge Musiker: Prof. Justus Frantz wird wieder einige Stücke der beiden Jugendsinfonieorchester aus Bad Arolsen und Frankenberg dirigieren, hier ein Bild aus dem vergangenen Jahr. Foto:  Völker

Frankenberg. Es wird ein wenig die Atmosphäre wie bei der „Last Night of the Proms“ in der Londoner Royal Albert Hall herrschen, wenn beim 7. „Open Air Classic“ unter dem Bogendach des Autohauses Beil „Rule Britannia“ von Thomas Augustine Arne erklingt.

Alle musikalischen Sterne der Europa-Fahne sollen am Samstag, 25. August, funkeln, denn die Jugendsinfonieorchester der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen und des Gymnasiums Edertalschule in Frankenberg sowie auch dessen Chor laden gemeinsam zu einer „Musikalischen Europareise“ ein. Prominentester Star am Dirigentenpult und am Klavier: Prof. Justus Frantz.

Populäre Klassik-Hits werden zu Beginn die Edertalschüler unter der Leitung von Markus Wagener erklingen lassen: Verdis Triumphmarsch aus „Aida“ mit seinen schmetternden Fanfaren, das als „Eurovisionsmelodie“ in alle Wohnstuben getragene Vorspiel zum „Te Deum“ von Marc Antoine Charpentier oder auch der mitreißende „Ungarische Tanz Nr. 5“ von Johannes Brahms.

Mit Lennart Gabriel

Bei den „Erinnerungen an Zirkus Renz“ von Gustav Peter wird Nachwuchs-Percussionist Lennart Gabriel als Solist für akrobatischen Xylophonwirbel sorgen, gefolgt von einer tänzerischen „Farandole“ von Georges Bizet. Einen Blick in die englische Neuzeit eröffnet Benjamin Brittens „Boisterous Bourrée“ (1934). Dann gehören 25 Solo-Minuten dem Meister am Steinway-Flügel, Prof. Justus Frantz, für „Mozart auf der Reise nach Prag“.

Passagen aus dem Soundtrack des anrührenden französisch-schweizerischen Films „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ lässt der Chor der Edertalschule mit Matthias Müller erklingen, anschließend widmet er den Pop-Klassikern Beatles ein Medley.

Nach dem hymnischen „Rule Britannia“ geht es mit dem Jugendsinfonieorchester der Arolser Christian-Rauch-Schule russisch-spanisch weiter: Rimsky-Korsakoffs „Cappriccio Espagnol“ leitet über zum furiosen Slawischen Tanz Nr. 8 von Antonin Dvorak, nach dem feinen Filmstück „Gabriel’s Oboe“ des Italo-Meisters Ennio Morricone wird das Bachanal aus „Samson und Delilah“ von Camille Saint-Saens zu einem ekstatischen Klang-Bilderbogen. Großartige Filmhits vereinigen sich bei einem „Tribute to Henry Mancini“ von Calvin Cluster.

Große Wertschätzung

Justus Frantz wir nicht nur inmitten der jungen Musiker auf der Bühne Klavier spielen, sondern er wird sie auch wieder dirigieren – in guter Erinnerung an die kollegiale Wertschätzung und anerkennende Wärme, mit denen er den beiden leistungsstarken Schulorchestern bereits im vergangenen Jahr im Autohaus Beil vor 1500 Zuhörern begegnete. Und natürlich wird Justus Frantz auch wieder ein paar Überraschungen in Petto haben.

Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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