Löhlbach

"Sternstunden der Blasmusik": Bei der „Vogelwiese“ gibt es kein Halten

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- Haina-Löhlbach (kty). Unter dem Motto „Sternstunden der Blasmusik“ läuteten der Musikverein aus Löhlbach und die Blaskapelle „Tschecharanka“ aus dem südlichen Burgenland am Freitag das Schützen- und Musikfest ein. Die Stimmung im Zelt war fantastisch

 „Wir wollen den Bogen über 40 Jahre Vereinsgeschichte spannen“, berichtet Carina Beyer vom Musikverein, die trotz Aufregung und Babybauch souverän durch den Abend führt. „Es wird altbekannte Stücke geben, aber auch neue, die extra für diesen Anlass eingeübt wurden“, kündigt sie an – und verspricht damit nicht zu viel.

Ein für die Löhlbacher Musikanten neues Stück ist der schmissige Marsch „Regio Montanis“, mit dem der Verein den Abend eröffnet. Als Solisten begeistern dabei die Sänger Katja und Karsten Köllner das Publikum im voll besetzten Festzelt. Auch Instrumental-Solisten beweisen im Folgenden ihr Können – an der Trompete, dem Schlagzeug, dem Tenorhorn sowie dem Bariton. Bei dem Stück „Musik macht Freude“ stellt sich das Gesangsduo Jörg Ewald und Bianca Raute aus Waldeck dem Publikum vor und heizt die Stimmung an.

Nach einer kurzen Pause erklärt Beyer augenzwinkernd, es seien „ein paar zerlumpte Gestalten für die an der Theke verloren gegangenen Musiker eingesprungen“. Mit Karohemd und Schlapphut erfreuen daraufhin die „Löhlbacher Straßenmusikanten“ die Besucher, die begeistert den Takt mitklatschen.

Während im Hintergrund bereits die „Blaskapelle Tschecharanka“ aus dem südlichen Burgenland aufbaut, spielt der Musikverein Schunkelmusik – und das ganze Festzelt macht mit, egal ob jung oder alt. Bei der beliebten Polka „Auf der Vogelwiese“ gibt es kein Halten mehr – im gesamten Festzelt herrscht ausgelassene Partystimmung, die Besucher steigen auf die Bänke und feiern die Löhlbacher Musikanten. Diese Runde ist im wahrsten Sinne des Wortes „in aller Munde“, denn die Texte kennt fast jeder im Festzelt, und alle singen kräftig mit.

Mit dem Titel „Servus und Auf Wiedersehen“, gesungen von Karsten und Katja Köllner, verabschiedet sich der Musikverein und macht die Bühne frei für die zwölf Musiker der „Blaskapelle Tschecharanka“. Die Österreicher eröffnen ihr Programm mit einer flotten Polka, die das Publikum zum Singen und Tanzen animiert.

„Wir freuen uns darüber, das musikalische Programm dieses besonderen Abends mitgestalten zu können“, sagt Florian Senft, der Posaunist der Blaskapelle, und stimmt an zu einem zünftigen Marsch. Mit böhmischer Blasmusik auf hohem Niveau sorgen die Musikanten aus Österreich bei den Löhlbacher Festbesuchern noch bis tief in die Nacht für beste Stimmung.

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