CDU-Bundestagsabgeordnete Meister und Siebert besuchen Viessmann-Stammsitz in Allendorf

Steuervorteil bei Heizungsmodernisierung geplant

Der Generalbevollmächtigte Manfred Greis (links) zeigte Dr. Michael Meister, dass bei Viessmann auch in der Produktion großer Wert auf Effizienz gelegt wird.

Allendorf (Eder) - Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bundestagsfraktion und Vorsitzende der hessischen Landesgruppe, Dr. Michael Meister, sein nordhessischer Kollege, der CDU-Bezirksvorsitzende Bernd Siebert, und der Fraktions-Referent Michael Stöter waren zu Gast am Viessmann-Stammsitz.

Der Generalbevollmächtigte Manfred Greis stellte ihnen das strategische Nachhaltigkeitsprojekt „Effizienz Plus“ vor. Damit weise das Unternehmen am eigenen Standort nach, dass die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung für 2050 kurzfristig mit marktverfügbarer Technik erreichbar seien. Die CDU-Politiker zeigten sich beeindruckt. Das Projekt habe Vorbildcharakter für andere Unternehmen.

Es dokumentiere eindrucksvoll, dass der Schlüssel zur Bewältigung der Energie- und Klimaprobleme nicht in irgendwelchen fernen Zukunftstechnologien liege, sondern in der Modernisierung alter Heizungen durch effiziente und kostensparende Technik.

Umso wichtiger sei es, dass der „Modernisierungsstau“ im Gebäudebestand endlich aufgelöst werde, sagte Greis. Die der 17,5 Millionen in Deutschland verwendeten Heizungen seien zum größten Teil veraltet. Keine 20 Prozent befänden sich auf dem Stand der Technik. Im Durchschnitt würden Heizungen erst nach 25 Jahren ausgetauscht. Nach Berechnungen von Fachleuten würden mindestens 30 Prozent mehr Energie verbraucht als notwendig.

Meister ist Mitglied in der Arbeitsgruppe des Vermittlungsausschusses zur steuerlichen Förderung von „energetischen Sanierungen“, er wies darauf hin, dass die Möglichkeit der steuerlichen Abschreibung von Heizungsmodernisierungen ein wichtiges Instrument seien.

Neues Gesetz in Arbeit

Er berichtete, dass es innerhalb der Arbeitsgruppe weitgehend Konsens über die Ausgestaltung eines entsprechenden Gesetzes gebe, das auch die mögliche Abschreibung von einzelnen Investitionen umfasse. Nun komme es darauf an, dass das Gesetz nach einer monatelangen Hängepartie so schnell wie möglich den Vermittlungsausschuss passiere, sagte Meister. Während eines abschließenden Rundgangs durch das Infocenter und die Fertigung erfuhren die Gäste, dass Viessmann Produkte nicht erst im Betrieb die Ressourcen schonten: Bereits bei der Herstellung werde großer Wert auf Effizienz gelegt. Wie energieeffiziente und umweltschonende Lösungen aussehen, wurde in der Energiezentrale deutlich. Sie garantiert nicht nur die gesamte Wärmeversorgung des Werkes, sondern speist auch Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung ins Versorgungsnetz ein.

Die Bundestagsabgeordneten kündigten an, die bei Viessmann gewonnenen Erkenntnisse in die politische Diskussionen einzubringen. (r)

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