Männergesangverein 1841 organisierte zum 170-jährigen Bestehen ein Sängerfest

Stimmgewaltiger Auftritt

Showabend mit den „Lechschwaben“: Günter (links) und Markus heizten 500 Gästen in der Festhalle in Battenberg ein. Fotos: Strieder

Battenberg. Die Bergstadt stand am Wochenende ganz im Zeichen der Musik. Der älteste Verein, der Männergesangverein 1841, feierte sein 170-jähriges Bestehen mit einem großen Sänger- und Heimatfest.

Nach dem gelungenen Auftakt am frühen Samstagabend mit dem 1. Battenberger Wettsingen für Vereine, gab es einen großen musikalischen Showabend mit der bayrischen Band „Lechschwaben“, kurz „Lechis“ genannt. Innerhalb weniger Minuten schafften es die weit über Bayern hinaus bekannten „Lechis“, die Stimmung der 500 Besucher in der Festhalle auf den Siedepunkt zu bringen. Die „Lechis“ spielten eine breite Palette der Rock-, Pop- und Unterhaltungsmusik von Queen bis Lady Gaga und von Spider Murphy Gang bis Bon Jovi.

Am Sonntag stand schon der ökumenische Gottesdienst im Zeichen der Chöre. Der katholische Kirchenchor, der evangelische Singkreis und der Posaunenchor aus dem Stadtteil Frohnhausen unterstützten durch ihre Beiträge den von Pfarrer Holger Balzer zusammen mit der Pfarrbeauftragten Claudia Heuser gestaltete Gottesdienst.

Mit Fanfaren und jagdlichen Signalen eröffneten die Jagdhornbläser aus der Nachbarkommune Allendorf das große Chorkonzert in der Mittagszeit. Es sollte eigentlich im Freien stattfinden, musste aber wegen des Regens in die Festhalle verlegt werden. Fünf Chöre boten ein breites Spektrum der Chorliteratur. So sang der gastgebende Chor aus Battenberg Lieder über die Liebe zur Heimat, Volkslieder und das alte Bergmannslied „Glück auf, der Steiger kommt“. Weitere Chöre des Konzerts waren der katholische Kirchenchor sowie die Männerchöre aus Laisa, Dodenau und Battenfeld mit Chorsätzen über das Wandern, die Jagd, die Liebe. In bunter Folge boten die Chöre klassisches und auch modernes Liedgut, so dass keine Wünsche offen blieben.

Mit einem imposanten und stimmgewaltigen Auftritt von vier Männerchören zusammen ging das Konzert mit dem Jägerlied „Drunten im Oberland“ und „Ein Bier“ zu Ende.

Der Festsonntag ging jedoch auch danach noch weiter mit rockigen Klängen für die jüngeren Festbesucher: Die Rockband „Blackout“ der Edertalschule sorgte für fetzige Rhythmen zum Festausklang.

Von Erwin Strieder

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare