Ellershausen

Stimmungsvoller Weihnachtsmarkt

- Frankenau-Ellershausen. Längst ist der Markt der Ellershäuser Vereinsgemeinschaft mit 27 Ständen kein Geheimtipp mehr, sondern für viele der mehr als Tausend Besucher einer der schönsten Weihnachtsmärkte im Frankenberger Land. Ganz Ellershausen steht dahinter, Hausfrauen, Sportverein, Männergesangverein und Feuerwehr ziehen an einem Strang und kümmern sich um das leibliche Wohl der Besucher.

Frischer Wildgulasch aus der Region, Lengeltal-Forellen direkt aus dem Räucherofen oder Schupfnudeln – für jeden Geschmack war etwas dabei. Natürlich fehlten auch die klassische Bratwurst, Kaffee und Kuchen sowie Waffeln nicht.

Auch die Ellershäuser Tafelrunde, mehrere Landwirte und die Inhaber der Bärenmühle waren mit kulinarischen Angeboten von Weideschwein, Geflügel, Ziege und Schaf vertreten. Ferner gab es heiße Milch in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Schafe und ein Kälbchen im Steichelzoo vermittelten besonders bei den Kindern Krippenatmosphäre.

Viele Ellershäuser Hobbykünstler, Vereine und Einzelpersonen aus Nachbarorten sorgten für ein hochwertiges Angebot an kunsthandwerklichen Gegenständen. Am Rand des Nationalparks Kellerwald-Edersee beherrschte der Werkstoff Holz das Bild: Gedrechselte Schalen und Pilze, Baumfiguren, Dekupiersägearbeiten und andere Holzdekorationen waren sehr gefragt. Handarbeiten, Stickereien und Tischschmuck fehlten nicht. Besonders begehrt waren die frisch geschlagenen Blaufichten. Viele Besucher sicherten sich ihren Weihnachtsbaum.

Für musikalische Unterhaltung auf der Bühne sorgten die Ellershäuser Kindertanzgruppe „Lollis“ und die Blaskapelle „Die Wildetaler“. Bei der Eröffnung verabschiedeten die Ellershäuser den Frankenauer Bürgermeister Dr. Reinhard Kubat, der ab Januar die Position des Landrates übernimmt. Volker Dreiling und Sabine Battefeld von der Vereinsgemeinschaft sowie Ortsvorsteher Uli Metz überreichten Erinnerungsgeschenke.

Im Pfarrsaal gab es spannende Filme für die Kinder. Abends bewunderten viele das eindrucksvolle Bild der Budenreihen vor der angestrahlten Kirche. Von der Rampe des ehemaligen Raiffeisenlagers aus bot sich der beste Blick auf das Marktgeschehen. Bis auf den letzten Platz gefüllt war bis spät in die Nacht „Knecht Ruprechts Scheune“, wo die Ellershäuser den Weihnachtsmarkt ausklingen ließen.

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