Der Akasia Lutheran Church Choir trat in der Frankenauer Kirche auf

Stimmwunder aus Afrika

Rahmenprogramm: Der Posaunenchor Frankenau bot kirchliche Stücke vor dem Konzert.

Frankenau. Klatschend, tanzend und „Opang diatla lo amogeleng Akasia“ singend (Klatscht in die Hände. Willkommen Akasia): So zogen die 55 Sänger und Sängerinnen des Akasia Lutheran Church Choir in die vollbesetzte Frankenauer Kirche ein. Zuvor hatten Pfarrer Harald Wahl und Pfarrer Oliver Henke aus Marburg die zahlreichen Besucher begrüßt. Gemeinsam stellten sie den Chor aus Mortele in Südafrika vor.

Der Chor bot stimmgewaltig ein Repertoire aus religiösen Chorälen aber auch zahlreichen Volksliedern dar. Was für den Besucher des Abends außergewöhnlich war, erleben die Sängerinnen und Sänger jeden Sonntag zum Gottesdienst, den sie mit ihrem Gesang gestalten, erklärten die beiden Pfarrer. In jeder Stimme gut besetzt füllten die kräftigen Stimmen die ganze Frankenauer Kirche mit afrikanischen Klängen.

Dazu wurde, je nach Lied, getanzt und geklatscht, sodass auch die Zuhörer mehrmals zum Mitklatschen angeregt wurden. Pfarrer Harald Wahl betonte des Weiteren einen Unterschied, zur hier üblichen Chormusik: „Vieles wird über Musik transportiert“, erklärte der Geistliche und verwies damit auf ein Lied, welches vor Aids warnt.

Darüber hinaus würde vieles im Leben mit Musik erlebt und damit ausgedrückt werden. Eine Besonderheit gab es zum Schluss: Der Chor sang die Lieder „Lobet und Preiset“, „Der Mond ist aufgegangen“ und „Wann und wo“ auf Deutsch.

Der Posaunenchor Frankenau sowie die Formation „Die mit den roten Fliegen“ rundeten das musikalische Programm zum einen mit geblasenen Chorälen und zum Anderen mit klangvoller A-Cappella-Musik ab.

Von Marco Schelberg

Quelle: HNA

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