Bus stößt zwischen Osterfeld und Bromskirchen mit Transporter zusammen – Fahrer leicht verletzt

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 236 zwischen Osterfeld und Bromskirchen Foto: mjx

Allendorf-Eder. Zwei Leichtverletzte und ein Sachschaden in Höhe zwischen 25 000 und 40 000 Euro: Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Montagmorgen gegen 7 Uhr auf der Bundesstraße 236 zwischen Osterfeld und Bromskirchen ereignet hat.

Auf der spiegelglatten Bundesstraße war ein Omnibus infolge plötzlich auftretender Straßenglätte ins Rutschen gekommen und mit einem entgegenkommenden Transporter zusammengestoßen. Beide Fahrer befanden sich alleine in ihren Fahrzeugen, laut Polizei an der Unfallstelle erlitten beide leichtere Verletzungen. „Beide Fahrer waren ansprechbar“, sagte ein Beamter.

Nach Angaben der Polizei befuhr der Bus eines Allendorfer Reiseunternehmens gegen 7 Uhr die Bundesstraße 236 von Allendorf-Eder in Richtung Bromskirchen. Der Fahrer hatte einen Auftrag in Bromskirchen. Wegen der plötzlich auftretenden Straßenglätte kam das schwere Gefährt in einer abschüssigen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit einem entgegenkommenden Transporter zusammen. Durch den Zusammenprall stürzte der Transporter um, der Bus kam erst einige Meter weiter im Straßengraben zum Stehen.

Nach dem Unfall klagten beide Fahrer über Schmerzen an Brust und Beinen. Sie wurden zur Untersuchung mit Rettungswagen ins Frankenberger Krankenhaus gebracht. „Beide Fahrer haben noch versucht auszuweichen und damit einen Frontalzusammenstoß verhindert. Sonst hätte es Tote gegeben“, sagte ein Polizist an der Unfallstelle. Der Bus wurde von einem 26-Jährigen aus Löhlbach gefahren, der Transporter von einem 33-Jährigen aus Hallenberg.

Den Sachschaden an dem Transporter gaben die Beamten an der Unfallstelle mit rund 20 000 Euro an, an dem Bus mit mindestens 5.000 bis 15 000 Euro. Für die Bergung der beiden Fahrzeuge musste die Bundesstraße 236 an der Unfallstelle für etwa 15 Minuten voll gesperrt werden.

Wie die Polizei weiter berichtete, habe ein Streifenwagen die Bundesstraße gegen 6 Uhr noch abgefahren. Da sei die Fahrbahn noch nass, aber nicht glatt gewesen. Die Straßenglätte mit der überfrierenden Nässe habe erst gegen 6.30 Uhr eingesetzt. „Da hat es angezogen“, sagte eine Beamtin. Die Polizei macht die Verkehrsteilnehmer daher ausdrücklich darauf aufmerksam, dass es zwar schon metereologischer Frühlingsanfang ist, dass die Straßen aber immer noch glatt sein können - insbesondere in Waldgebieten wie aktuell zwischen Allendorf und Bromskirchen, aber auch in Höhenlagen und auch auf Brücken. (mjx) Foto:  mjx

Quelle: HNA

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