Bauarbeiten in der Braunshäuser Straße in Rengershausen schreiten voran

Straße und Platz sollen Dorf beleben

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Mitglieder des Ortsbeirats und Mitarbeiter der Stadt freuen sich, dass die Bauarbeiten in der Braunshäuser Straße so rasch voran gehen. Bürgermeister Rüdiger Heß und Ortsvorsteher Wolfgang Dauber (an der Walze, von links) präsentieren den Plan für die nächsten Wochen und Monate.Foto: Malte Glotz

Frankenberg-Rengershausen - Lange haben die Rengershäuser auf eine neue Hauptstraße und einen neuen Dorfplatz gewartet. Seit vier Wochen sind die Bauarbeiter am Werk - noch vor Weihnachten soll der erste Abschnitt fertig sein.

Wer nach Rengershausen will, muss seinen Wagen an einem Durchfahrt-Verboten-Schild vorbeisteuern. Sogleich wird deutlich, warum: Es rumpelt, Erde und Baumaterialien spritzen an das Bodenblech. Auf der Straße stehen Baugeräte einträchtig neben Sandhaufen. „Anlieger frei“ sagt das Schild am Ortseingang – und die Anlieger sind nicht zu beneiden. Seit vier Wochen ist die Braunshäuser Straße eine Baustelle.

Lange haben die Rengershäuser auf die Erneuerung ihrer Hauptstraße gewartet. Im Frühjahr sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. „Beeinträchtigungen gibt es eigentlich keine“, lobt Ortsvorsteher Wolfgang Dauber die Bauarbeiter. Die gingen zügig ans Werk, täglich seien Veränderungen zu beobachten. Tatsächlich sieht die Straße im oberen Bereich des Dorfes schon weit gediehen aus: Die Bürgersteige liegen bereits zu beiden Seiten des noch nicht vorhandenen Asphaltbandes. „Anfang bis Mitte Dezember soll der erste Abschnitt fertig sein“, sagt Frankenbergs Bauamtsleiter Karsten Dittmar: Die 450 Meter vom Frankenberg zugewandten Ortsschild bis zur 90-Grad-Kurve am Dorfplatz sollen dann – beständiges Wetter vorausgesetzt – in neuem Glanz erstrahlen.

Der etwa 220 Meter lange zweite Abschnitt am Haus des Gastes vorbei zum westfälischen Ortsausgang soll dann nach der Frostperiode folgen.

Gehweg künftig beidseitig

„Das musste gemacht werden, wir hatten hier einen schadhaften Straßenkörper“, begründet Bürgermeister Rüdiger Heß die Bauarbeiten. Zudem sei der Gehweg im Dorf streckenweise nur einseitig vorhanden gewesen – als geteertes Band. Jetzt liegt er rechts und links der Fahrbahn, frisch gepflastert. „Die Bürger reagieren sehr positiv auf die helle Farbe“, berichtet Dauber. Die Stadt habe dem Ortsbeirat bei der Auswahl der Materialien weitgehend freie Hand gelassen, lobt er die Verwaltung. Entsprechend positiv sei auch das Echo.

Freude herrsche zudem über den noch zu gestaltenden Dorfplatz. Den hatte Bauamtsleiter Karsten Dittmar schon vor einer ganzen Weile detailliert vorgestellt. Der Platz direkt an der Braunshäuser Straße soll zum Verweilen einladen und idyllisch gestaltet werden. „Bis auf einige wenige Details ist alles so geblieben wie geplant“, berichtet Dittmar von den Feinabstimmungen zwischen Ortsbeirat und Stadtverwaltung.

Die Gesamtkosten für die Arbeiten betragen laut Rüdiger Heß 480.000 Euro. Den größten Teil davon trägt aber der Kreis: Die wichtigste Rengershäuser Straße ist Kreiseigentum und von daher durch ihn zu tragen. Der Kreis hatte das Gesamtprojekt auch ausgeschrieben und beauftragt. Die Seitenanlagen – also Bürgersteige, Dorfplatz und die ebenfalls neue Beleuchtung – lagen in den Händen der Stadt. 220.000 Euro groß ist ihr Anteil, getragen zur Hälfte von den Anliegern. Der Dorfmittelpunkt schlägt mit 110.000 Euro zu Buche. „Wenn alles fertig ist, planen wir ein Fest“, verrät der Ortsvorsteher bereits. (gl)

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