Röddenau: Neuer Belag für Mühlenstraße · Ausbau soll für mehr Sicherheit sorgen

Straße ist schon nächste Woche fertig

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Frankenberg-Röddenau. - Früher als erwartet und angekündigt haben die Bauarbeiten an der Mühlenstraße in Röddenau begonnen. Seit vergangenem Dienstag wird in der Straße vom Dorf zum Kreisel gebuddelt und?gepflastert.

„Es war schon immer Wunsch und Ziel, diese Straße vernünftig auszubauen, das zeigen auch die Beschlüsse des Ortsbeirats“, sagt Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß über die Röddenauer Mühlenstraße. Seit vergangenem Dienstag ist die Firma Mütze damit beschäftigt, die „kleine Ortseinfahrt“ am Kreisel auszubauen. „Die Arbeiten sind ausgesprochen sinnvoll“, merkt Heß an – schließlich geht es auch um die Sicherheit von Anwohnern und Kindern. Bauamtsleiter Karsten Dittmar erläutert, wie die Verbesserung von Straßenführung und Belag dazu führen soll, dass das gelbe Schildchen „Fahr vorsichtig“ mit seinen beiden Strichmännchen noch häufiger eingehalten wird: „Nach dem Kreisel kommt ein Knick nach links, dann geht es scharf um die Ecke nach rechts“, sagt er.

Die Autofahrer müssen abbremsen und da auch der einmündende Feldweg etwas abgeknickt wurde, eine bewusste Entscheidung treffen, in welche Richtung sie fahren wollen. An der Geschwindigkeitsbegrenzung – derzeit 30 Stundenkilometer – soll sich nach Aussage des Bauamtsleiters nichts ändern. Vom Feldweg zur Straße An der Straße selbst muss nicht viel gemacht werden, der Ausbau soll nach den Vorstellungen von Karsten Dittmar bereits in der nächsten Woche abgeschlossen sein.

Dabei handelt es sich um einen sogenannten Erstausbau: Bislang ist die Straße offiziell nicht mehr als ein Feldweg. Derzeit wird die Decke aufgefräst, dann legen die Arbeiter eine Bindeschicht, bevor abschließend die Deckschicht aufgetragen werden soll.

Der einseitige Fußweg wird bereits seit Anfang der Woche mit jenen Steinen gepflastert, die seit der Dorferneuerung das Dorfbild prägen. Hinzu kommen eine Straßenbeleuchtung, wie sie auch im übrigen Röddenau zu finden ist, und Einlässe für den Abwasserkanal.

Da es sich um einen Erstausbau handelt, müssen sich auch die vier Anlieger an den Kosten beteiligen, jeweils im Verhältnis zu ihrer Grundstücksfläche. Insgesamt liegen die Kosten bei etwa 55?000 Euro, inklusive eines Anschlussstücks, das als Gemeindeverbindungsweg gilt und daher nicht von den Anliegern mitgetragen werden muss. Die Stadt Frankenberg zahlt von den Gesamtkosten somit gut zehn Prozent, wie Dittmar erläutert. (gl)

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