Straßenfest zum 25-jährigen Bestehen der Wohngruppe in Halgehausen

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Sie haben seit 25 Jahren dieselbe Adresse: die „dienstältesten“ Bewohner der Schweinfestraße 5 und Wohngruppenleiterin Marion Seibel (rechts) vor ihrem Zuhause.

Halgehausen. „25 Jahre Wohngruppe Halgehausen, das muss gefeiert werden.“ So begrüßte Udo Jessusek, Mitbewohner in der Schweinfestraße 5, die Gäste zum Geburtstags-Straßenfest in dem Hainaer Ortsteil.

Gefeiert wurde „die Keimzelle der Heimeinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung“, wie Werner Thielemann, pädagogischer Leiter der heilpädagogischen Einrichtung Haina, sich ausdrückte. Dass sich mit ihren Betreuern ganz besonders die Hausbewohner auf das Jubiläumsfest freuten, war an allen Ecken und Enden zu spüren. Da wurden die Gäste dringend gebeten, sich auf großen Plakaten zu verewigen, da konnten einige kaum das Aufblasen der Riesenhüpfburg erwarten, und andere wieder ließen sich mit sichtlichem Genuss Kuchen und Bratwurst schmecken.

„Unsere Bewohner fühlen sich hier zu Hause“, sagte Wohngruppenleiterin Marion Seibel. Neben der Beschäftigung in der Lebenshilfewerkstatt in Frankenberg finde an den Wochenenden fast so etwas wie ein normales Familienleben statt. „Wir kochen zusammen und machen Ausflüge oder gehen schwimmen.“

Bei der Dorfbevölkerung sind die Hausbewohner voll akzeptiert und wohlgelitten. „Unsere Tür ist immer offen“, sagte Marion Seibel.

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Quelle: HNA

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