Röddenau

Straßenfreigabe bei Eis und Schnee

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- Frankenberg-Röddenau (csc). Im Röddenauer Neubaugebiet „Auf dem Scheid“ ist der Endausbau der Straßen „Am Pfort“, „In den Scheidgärten“ und „Eichwiesenweg“ fristgerecht abgeschlossen worden. Drei Monate dauerte der Endausbau.

Von August bis November legte die Firma Hugo Pieper aus Korbach rund 800 Quadratmeter Pflaster, setzte 1500 Meter Bordstein und Pflasterrinnen, asphaltierte etwa 4200 Quadratmeter Boden und passte ungefähr 30 Straßeneinläufe an. „Ich möchte betonen, dass der Bau, nicht wie üblich, teurer, sondern billiger geworden ist“, berichtete Bürgermeister Christian Engelhardt den 30 Anliegern, die sich zur Straßenfreigabe eingefunden hatten. Die Ausführungsplanung und die Bauleitung erfolgte durch das Stadtbauamt. 300 000 Euro seien reine Baukosten, der Rest verteile sich auf Nebenkosten wie Vermessung oder Begrünung, erklärte Engelhardt.

Die Fahrbahn wurde auf fünfeinhalb Meter verbreitert und unter der Straße laufen nun Leerrohre, durch die später einmal DSL-Anbindungen verlegt werden können. „Die Besonderheit an diesem Projekt ist, dass die Anlieger bauen wollten“, sagte Engelhardt. Dazu habe es eine Anliegerversammlung im Juni gegeben. Das Stadtbauamt hatte verschiedene Gestaltungsvorschläge für die drei Straßen präsentiert. Auch wenn die 52 Anlieger insgesamt 90 Prozent der Kosten tragen müssten, habe es sich dennoch gelohnt, sagte der Bürgermeister. Die Stadt Frankenberg trägt zehn Prozent der Kosten.

Die Erschließung mit Teilstraßenausbau des Röddenauer Baugebiets erfolgte bereits 2001/2002, im Jahr 2004 wurde die 400 000 Euro teure Maßnahme abgerechnet. Bauleiter Gerald Pieper-Block lobte den reibungslosen Ablauf und die gute Zusammenarbeit mit den Anliegern. Dies sei alles andere als selbstverständlich. Zum Abschluss spendierte die Firma Brötchen und Glühwein.

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