Frankenau

Straßensanierung vermutlich erst 2012

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- Frankenau-Louisendorf. (apa). Hans-Dieter Gasch vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen hatte eines deutlich gemacht: Er werde einer bloßen Sanierung der Straße nicht zustimmen.

Über die geplanten Arbeiten informierten Hans-Dieter Gasch und Sonja Wetekam vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV), Ulrich Gröticke und Boris Perplies vom Planungsbüro Gröticke sowie Bürgermeister Björn Brede und Doris Mütze vom städtischen Bauamt. Der Projektbüroleiter des ASV, Hans-Dieter Gasch, nahm eines vorweg: Es sei gut möglich, dass die Louisendorfer noch ein weiteres Jahr warten müssen, bis die Hauptstraße saniert wird. Schließlich stelle der Landkreis voraussichtlich nur einen Bruchteil der notwendigen Summe in Höhe von 16 Millionen Euro für die Sanierung der Kreisstraßen zur Verfügung. Allerdings sei er „sehr optimistisch“, dass Louisendorf für das Jahr 2012 dann ganz oben auf der Liste stehe.

In dem Frankenauer Stadtteil müssen 303 Meter Kreisstraße saniert werden. Hinzu kommen 135 Meter Stadtstraße und weitere 85 Meter Wirtschaftsweg, sodass das Projekt in drei Bauabschnitte aufgeteilt ist.Pech muss entfernt werden

Hans-Dieter Gasch vom ASV empfahl, die Straße mit einem Vollausbau zu sanieren und nannte dafür zwei Gründe: Zum einen muss sämtliches pechhaltiges Material, das sich derzeit im Boden befindet, beseitigt werden. Außerdem seien die Kosten aufgrund der Zuschüsse für einen Vollausbau sogar geringer als für eine Sanierung. Einer solchen erteilte Gasch ohnehin eine Absage, da die Herausnahme der pechhaltigen Bestandteile zwingend sei. Auf dieser Argumentation basierte die Stimmenabgabe der anwesenden Anlieger. Sie sprachen sich ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen für den Vollausbau aus. Diese Abstimmung soll dem Ortsbeirat und später der Stadtverordnetenversammlung als eine Entscheidungshilfe dienen.

Mehr lesen sie in der FZ vom Mittwoch, 24. November.

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