Photovoltaikanlage an der Hans-Viessmann-Schule in Betrieb genommen

Stromerzeugung plus Lerneffekt

+

Frankenberg (swe) - Bis zu 48 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr soll die neue Photovoltaikanlage auf einem Dach der Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg pro Jahr liefern. Sie wurde am Donnerstag offiziell in Betrieb genommen.

Knapp zwei Jahre dauerten die Planung und der Bau der neuen Photovoltaik­anlage, die nun Strom ins Netz und damit Geld in die Kasse der Fördervereinigung der Frankenberger Hans-Viessmann-Schule spült. Mit den Unterschriften des Ersten Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf, von Udo Weitekemper, Betriebsleiter im Eigenbetrieb des Landeskreises Waldeck-Frankenberg, sowie der Fördervereinigungs-Vorstandsmitglieder Eberhard Lamm von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg und Ralf Schmitt von der Frankenberger Bank wurde die Anlage gestern im Rahmen einer Feierstunde ihrer Bestimmung übergeben.

Etwas mehr als 100 000 Euro investierte die Fördervereinigung in die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulgebäudes Nummer drei und profitierte dabei von der Unterstützung mehrerer Partner. So stellte der Eigenbetrieb der Landkreises die Dachflächen unentgeltlich zur Verfügung, ebenso die Energie-Gesellschaft Frankenberg (EGF) die nötigen Anschlüsse.

Die Firma Viessmann berechnete zudem die Projektierung nicht, wie Martin Merhof, Mitglied im Vorstand der Fördervereinigung, gegenüber der FZ erläuterte. „Wir mussten somit nur die Kosten für die eigentliche Anlage tragen“, fasste er zusammen. Die zu erwartende Rendite wird zunächst an die Fördervereinigung gehen, erklärte er. Mittelbar wird dadurch die Schule profitieren. Schulleiter Carsten Placht dankte im Namen der gesamten Schulgemeinde.

Insgesamt hat die neue Anlage eine Leistung von 50 Kilowatt Peak. Rund 44 000 bis 48 000 Kilowattstunden Strom können damit nach Angaben von Horst Homberger jährlich erzeugt werden – ausreichend viel, um zehn bis 13 Einfamilienhäuser zu versorgen, teilte der Leiter der Viessmann-Verkaufsniederlassung Allendorf mit.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Freitag, 17. Februar

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare