Gelöbnisfeier mit 205 Soldaten auf dem Frankenberger Obermarkt

Stütze in einer sich ändernden Welt

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205 Rekruten aus Frankenberg, Erfurt und Schwarzenborn nahmen am öffentliches Gelöbnis auf dem Obermarkt teil.

Frankenberg - 2011 fand das bislang letzte öffentliche Gelöbnis in Frankenberg statt. Das besondere damals: Es war das letzte Mal, dass dort Wehrpflichtige ihren Eid ablegten. Dass freiwilligen Wehrdienstleistenden nun eine zunehmend wichtigere Rolle zukommt, wurde gestern deutlich.

Der Obermarkt mit historischem Rathaus und Steinhaus bot eine besondere Kulisse für das Gelöbnis und das Ablegen des Diensteides. Dazu hatten sich im Licht weniger Laternen und Fackeln 205 Soldaten versammelt. „Ich gelobe der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“, sprachen die jungen Männer und Frauen vor ihren Familien und hunderten Zuschauern. 35 Rekruten des Frankenberger Bataillons Elektronische Kampfführung 932 sowie 130 Soldaten des Jägerregiments 1 aus Schwarzenborn und 40 Rekruten des Führungsunterstützungsbataillons 383 bekundeten ihre Pflicht zum treuen Dienst. Die musikalische Begleitung übernahm der Wehrbereichsmusikkorps III aus Erfurt.

Der Kommandeur des EloKa-Bataillons, Holger Schmör, betonte, wie wichtig die Aufgabe der freiwilligen Wehrdienstleistenden sei. „Irgendetwas stimmt nicht mehr, die Welt ändert sich“, machte er auf Konflikte und Kriege rund um den Globus aufmerksam - ob in Osteuropa, Nordafrika oder dem Nahen Osten. Er wolle keine politische Beurteilung abgeben, sondern aufzeigen, dass die Konflikte wieder näher an Deutschland heranrücken würden. „Der freiwillig zu leistende Wehrdienst ist immer noch eine wesentliche Stütze des deutschen Beitrags zur Sicherheit unseres Vaterlandes, ja sogar ganz Europas“, richtete Schmör sich an die Rekruten.

Mehr lesen Sie in der Frankenberger Zeitung von Donnerstag, 27. November.

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