Frankenberg

Stuhlklassiker und Landleben beim Museumstag

- Frankenberg. Mehrere Museen im Frankenberger Land öffneten am Sonntag anlässlich des Museumstages ihre Pforten.

Zahlreiche Klassiker sind im Thonet-Museum in Frankenberg zu sehen – allen voran der berühmte Kaffeehausstuhl mit der Nummer 214. Er ist der meistverkaufte Stuhl der Welt, wird in Frankenberg hergestellt und steht seit gestern im Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Sie zeigte die Ergebnisse des Fotowettbewerbs „214 x 214“. Die Bilde, die aus der ganze Welt eingesandt wurden, sind noch in den nächsten Wochen im Werksmuseum zu sehen.

Im Battenberger Stadtteil Laisa war nicht nur das Museum im alten Rathaus geöffnet: Die Mitglieder des Heimatvereins hatten auch den Ofen im Untergeschoss angeheizt und backten leckere Pizza. Nachmittags gab es Waffeln. Die Besucher nutzten die Gelegenheit und „schnupperten“ in die Geschichte des Landlebens.

Ein abwechslungsreiches Programm bot auch der Dorfverschönerungsverein rund um das Museum in Haine. Interessenten aller Altersgruppen schauten sich in den beiden Ausstellungsräumen um. Daniela Kramer und Petra Truß erklärten und demonstrierten am Webstuhl das alte Handwerk. Viele Kinder hatten in ihrem bisherigen Leben noch keinen Webstuhl und auch kein Spinnrad gesehen. Andreas Naumann stand für Fragen zur Dorfgeschichte zur Verfügung und informierte über die Exponate des Museums von den Geräten des Schusterhandwerks über Gebrauchsgegenstände in alten Dorfküchen bis hin zum „Hainer Hochzeitsrechen“.

Vor dem Museum war bestens für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Der Vorsitzende des verantwortlichen Dorfverschönerungsvereins, Arno Becker, betätigte sich als Grillmeister.

In Battenberg war das Stadtmuseum geöffnet und informierte unter anderem über die Jagdgeschichte im Oberen Edertal und die Verbindung zwischen Battenberg und der englischen Königsfamilie. Geöffnet war auch das Tischbeinhaus in Haina, das an den berühmten Maler erinnert.

Das Heimatmuseum des Landkreises im ehemaligen Kloster in Frankenberg öffnete ebenfalls seine Pforten. Dort war der Museumstag in den Kräutermarkt eingebunden.

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