Südafrikaner tanzten in Laisa Polka

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Interviews für einen Dokumentarfilm: Hier werden (von links) Dominique Wiest und Jose Arnold (Trachtengruppe) von Milena Pohl interviewt, die als Deutsche an dem Austauschprojekt teilnimmt. Der Südafrikaner Wonga Mamkeli filmt das Interview mit der Kamera.

Laisa. Das war einer der ungewöhnlichsten Übungsabende, den die Trachtengruppe Laisa je erlebt hat: Sieben Jugendliche aus Südafrika waren zu Besuch und stellten Lieder und Tänze aus ihrem Land vor.

Sie sind derzeit für ein Austauschprojekt in Deutschland und gehen der Frage nach, was die Deutschen verbindet. Antworten darauf bekamen sie auch bei den Volkstänzern in Laisa.

Der Kontakt zwischen beiden Gruppen kam über Alexander Mühlberger zustande. Der Sozialpädagoge hat sechs Jahre lang für die Hessische Landjugend gearbeitet, der auch die Trachtengruppe Laisa angehört. Jetzt ist er für die evangelische Stiftung Arnsburg in Lich tätig, die den Jugendaustausch mit Südafrika organisiert.

„Letztes Jahr waren wir mit Jugendlichen in Südafrika und haben uns gefragt, wie ein Land mit elf Sprachen ein Zusammengehörigkeitsgefühl herstellt. Jetzt sind die Südafrikaner, die wir damals getroffen haben, in Deutschland. Da es hier nur eine Sprache gibt, gehen sie der Frage nach, was die deutsche Identität außerdem ausmacht“, erklärte Mühlberger.

Aus all den Begegnungen, Erlebnissen und Gesprächen der zwei Wochen in Deutschland schneidet die Gruppe aus Südafrika einen Dokumentarfilm, der zeigen soll, was typisch deutsch ist.

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Quelle: HNA

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