Frankenberg:

Symbolischer Spatenstich für Neubau bei Hettich in Frankenberg

- Frankenberg. Das Frankenberger Unternehmen schließt eine Lücke: Mit einem Neubau zwischen bereits bestehenden Gebäuden sollen die Abläufe in der Produktion weiter verbessert werden.

„Nichts hält so lange wie ein Provisorium“, zitierte der Geschäftsführer des Frankenberger Druck- und Spritzgusswerks, Uwe Kleemann. Er verwies damit auf ein Großzelt, das 15 Jahre lang als Lagerraum gedient hatte. Nun wird es ersetzt: Ein Neubau wird in die rechteckige Lücke wischen bereits bestehenden Produktionshallen zur Aue­straße hin eingefügt. Über die Höhe der Investitionen wollte das Unternehmen keinerlei Angaben machen. Mit einem symbolischen Spatenstich gaben Vertreter der Unternehmensführung und des Planungsbüros gestern die Baustelle frei. Der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Andreas Hettich nahm den eigentlichen Baubeginn vor: Er steuerte einen Bagger und hob etwas Erde aus. Hettich betonte, dass das Unternehmen erst durch die erfolgreiche Arbeit und die Optimierung der Prozesse im Frankenberger Werk in der Lage sei, für die Erweiterung zu investieren. „Wir bauen auf Frankenberg als Standort auch weiterhin.“ Er erinnerte schmunzelnd daran, dass das Unternehmen aus Kirchlengern vor mehr als 40 Jahren nach Frankenberg gekommen war, weil man dort mit zwei Autobahnanschlüssen gerechnet hatte. Durch den rund 2600 Quadratmeter großen Bau sollen die vorhandenen Produktionsflächen für Dämpfer und Möbelbeschläge zusammengeführt werden. In der neuen Halle sollen nicht nur Spritzgießmaschinen und Montageanlagen Platz finden, sondern auch ein sieben Tonnen schwerer Kran. Ein kleiner Teil des Neubaus ist für ein Test- und Entwicklungslabor vorgesehen.

Mehr in der FZ-Zeitungsausgabe vom 9. Oktober.

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