Frankenberger Hilfseinrichtung bezieht Mitte September Räume in der Auestraße

Tafel in neuem Domizil

Umzug in die Auestraße: Die Vertreter der Frankenberger Tafel (von links) Hans-Jürgen Wilhelm, Caroline Miesner und Kurt Belohlavek freuen sich auf das neue Domizil in der Auestraße 19. Foto: Battefeld

Frankenberg. Der Laden der Frankenberger Tafel zieht um: Die Auestraße 19 in Frankenberg ist die neue Anlaufstelle, an der Bedürftige zukünftig Waren und Lebensmittel abholen können.

Der gemeinnützige Verein „Frankenberger Tafel“, der seit 2007 einen Tafel-Laden in der Hengstfurt betreibt, wird ab Mitte September sein neues Domizil neben den Stadtwerken haben und freut sich darauf, die Kunden dann noch besser versorgen zu können.

„Das ist hier von den Arbeitsabläufen wesentlicher günstiger, weil alles ebenerdig ist“, erklärte Vorstandsmitglied Caroline Miesner. Vor allem die Warenausgabe vereinfache sich erheblich, da nun mit Rollwagen gearbeitet werden könne und die Körbe nicht mehr per Hand hin und her getragen werden müssten, ergänzte Kurt Belohlavek, der im Service mitarbeitet.

„Immerhin haben wir 80 Warenkörbe pro Ausgabetag“, betonte Hans-Jürgen Wilhelm, der den gesamten Umzug plant und koordiniert.

Im Gegensatz zu den eher beengten Verhältnissen in der Hengstfurt, verfügen die ehrenamtlichen Helfer in der Auestraße künftig über einen großen Raum, in dem die Ausgabe stattfindet. Zudem werden sie auch zwei Lagerräume haben, wo Transportkisten und gespendete Lebensmittel untergebracht werden können.

Auch für die Kunden wird das „Einkaufen“ erleichtert, da auf dem Hof genügend Platz zum Parken vorhanden ist und sie eventuelle Wartezeiten nicht mehr vor der Tür verbringen müssen, sondern einen eigens dafür vorgesehenen Raum nutzen können. Das 110 Quadratmeter große Gebäude, in dem vorher eine religiöse Gemeinschaft zusammen kam, bietet darüber hinaus Platz für einen Besprechungsraum, in dem auch eine Küchenzeile eingeplant ist. „Ein weiterer Vorteil ist die Garage, in der wir eines der beiden Lieferfahrzeuge abstellen können“, sagte Caroline Miesner.

Bevor der Betrieb in den neuen Räumen aufgenommen werden könne, seien noch verschiedene Renovierungen nötig, und auch Wasseranschlüsse müssten installiert werden, berichtete Hans-Jürgen Wilhelm. „Über Helfer würden wir uns sehr freuen“, betonte das Vorstandsmitglied.

Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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