Frankenberg

"Tag der offenen Tür" in Polizeistation

- Frankenberg (da). Einmal in der Ausnüchterungszelle Platz nehmen oder ins Funkgerät des Streifenwagens sprechen: Die Beamten der Frankenberger Wache gewährten einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit.

Frankenberg. Auf rund 1000 Besucher schätze Dienststellenleiter Werner Diele die Besucherzahl. Kinder und Erwachsene kam gleichermaßen auf ihre Kosten. Diele und seine Kollegen zeigten am Samstag „ihre“ Station, wie sie sonst nur eine kleine Minderheit zu sehen bekommt: Von innen.

Riesig den ganzen Tag über das Interesse an den Führungen. Die Beamten zeigten, wie Verdächtige erkennungsdienstlich behandelt werden, präsentierten Teile ihrer Ausrüstung und ließen sich bei der Arbeit in der Wache über die Schulter schauen. Sie informierten auch über Gefahren von Drogen und zeigten, welche Waffen mitunter bei Jugendlichen oder auch Erwachsenen gefunden werden.

Ebenso möglich war ein „Besuch“ der beiden Arrestzellen – auch die bleiben den meisten Menschen verborgen.Im Hof lockten weitere Attraktionen: Die Beamten zeigten die Streifenwagen, zahlreiche Kinder durften am Steuer Platz nehmen. Viele ließen sich außerdem auf dem Polizeimotorrad fotografieren. Die Verkehrswacht informierte über Unfallgefahren und zeigte, wie wichtig das Anlegen des Sicherheitsgurts ist. Vor dem Gelände der Station standen Wasserwerfer, Polizeiboot und weitere Geräte der Bereitschaftspolizei aus Mühlheim. Das Landeskriminalamt informierte im Präventionsbus über Schutz gegen Einbrecher.

Abgerundet wurde das Programm von Vorführungen: Trainer des Polizeipräsidiums Nordhessen demonstrierten, wie Polizisten Verdächtige festnehmen oder sich gegen Angriffe wehren. Viel Applaus erhielten auch die Polizeihunde: Sie fanden Drogen und hielten „Verbrecher“ in Schach. Am Nachmittag gab das Landespolizeiorchester ein Platzkonzert.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der Frankenberger Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare